Die Playoff-Teilnahme der Canadiens geriet in dieser Saison im Grunde nie ernsthaft in Gefahr, obwohl sie nach einem imposanten Beginn mit 13 Siegen aus den ersten 15 Spielen im weiteren Verlauf auch Schwächephasen durchmachten. Eine davon führte Mitte Februar sogar zur für viele überraschenden Trennung von Coach Michel Therrien. Sein Nachfolger wurde Claude Julien, der die Mannschaft auf Kurs hielt.
Mit drei Erfolgen gegen die Ottawa Senators im März gelang es Montreal zudem, den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz eins in der Atlantic Division abzuschütteln. Der Vorsprung beträgt aktuell sechs Zähler, wobei die Senators eine Partie weniger ausgetragen haben.
Doch vom möglichen Divisionstitel redete am Donnerstag niemand. Die nun amtliche Playoff-Qualifikation war das zentrale Thema im Bell Centre. Die Erleichterung darüber, dass dieses wichtige Etappenziel erreicht ist, stand Kapitän Max Pacioretty ins Gesicht geschrieben. "Seit der letzte Buzzer der Vorsaison ertönt ist, haben wir uns aufgemacht und auf diesen Moment hingearbeitet. Das ist ein großartiges Gefühl", gab der Stürmer einen Einblick in sein Seelenleben. "Wir sind stolz auf das, was wir geschafft haben. Aber jetzt müssen wir wieder runterkommen und versuchen, manche Bereiche in unserem Spiel zu optimieren. Das wird uns in den Playoffs noch stärker machen", zeigte sich Pacioretty überzeugt.