Die Ottawa Senators haben am Samstagabend im Canadian Tire Centre mit 4:1 gegen die New Jersey Devils gewonnen und damit den dritten Sieg in Serie eingefahren. Den Lauf der kanadischen Hauptstädter befeuerten allen voran Brady Tkachuk (1-2-3) und Tim Stützle (1-1-2), doch auch Torwart Linus Ullmark (26 Saves, 96,3 Prozent Fangquote) meldete sich in seinem ersten Start seit dem 27. Dezember eindrucksvoll zurück.
Tkachuk beendet die Powerplay-Flaute
Den Grundstein für Ottawas Erfolg legte Power Forward Brady Tkachuk ausgerechnet im Powerplay. Nach sechs Spielen ohne einen Treffer in Überzahl drehte Stützle zwei Kreisel am rechten Faceoffkreis, spielte dann zum an der Grundlinie postierten Drake Batherson, der den Puck mit einem scharfen Querpass in den linken Faceoffskreis zu Tkachuk servierte, dessen Direktabnahme zum 1:0 einschlug (14.).
„Wir haben unsere Chancen genutzt und waren überall auf dem Eis präsent“, sagte Tkachuk. „Wir haben einfach die Lücken gefüllt, und ich denke, das zeigt, was für Spieler wir sind: Wir können uns an jede Situation anpassen.“
Tkachuk ist der fünfte Spieler in Ottawas Franchise-Geschichte, der 60 Powerplay-Tore erzielen konnte. Neben ihm schafften das zuvor auch Daniel Alfredsson (131), Jason Spezza (90), Alexei Yashin (77) und Dany Heatley (68).
Der 26-jährige US-Amerikaner verbuchte zudem das 32. Drei-Punkte-Spiel seiner NHL-Karriere, womit er mit Erik Karlsson für die viertmeisten in Ottawas Klub-Historie gleichzog. Auf mehr kommen nur Alfredsson (74), Spezza (59) und Yashin (40).





















