Für die Boston Bruins wird die Partie am Sonntag kein Spiel wie jedes andere. In Florida treten sie bei der Navy Federal Credit Union NHL Stadium Series 2026 unter freiem Himmel gegen die Tampa Bay Lightning an. Bostons deutscher Trainer Marco Sturm wird dabei eine NHL-Premiere gelingen, während seine Bruins ersatzgeschwächt den Spagat zwischen der Emotion des Events und dem Fokus auf zwei wichtige Punkte in einem echten Spitzenspiel schaffen müssen.
Sturm wird zum Pionier
Es wird Sturms erstes Spiel unter freiem Himmel als Trainer sein. Ganz neu ist die Erfahrung aber nicht, denn er trat schon als Spieler für die Bruins im Winter Classic 2010 an. Nun wird er zum ersten Trainer, der in beiden Rollen an einem Freiluftspiel teilnahm.
„Ich habe nur gute Erinnerungen daran“, ließ der ehemalige Bundestrainer wissen. „Egal, ob man als Spieler oder Trainer daran teilnimmt, ist das ein nervenaufreibendes Spiel. Es ist auch einfach nur aufregend und man freut sich... Aber wenn die Jungs morgen aufs Eis gehen, das wird ein Wow-Moment.“
Kein Wunder, dass Sturm gute Erinnerungen an sein Erlebnis als Spieler hat, denn damals spielte er eine entscheidende Rolle. Im Duell gegen die Philadelphia Flyers stand es 2010 im Fenway Park am Ende der regulären Spielzeit 1:1. In der Verlängerung positionierte er sich vor dem gegnerischen Tor und fälschte eine Hereingabe von Patrice Bergeron zum Siegtor nach 63:04 Minuten ab. Es lohnt sich also für die Spieler der Bruins ganz besonders, sich die Tipps ihres Trainers anzuhören, denn er weiß genau wovon er spricht.
























