Die Nashville Predators haben ihre Drei-Spiele-Auswärtstour zur Beendigung des Eishockeymonats Januar mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer Andrew Brunette gewann am Samstagabend (Ortszeit) 4:3 bei den New York Islanders. In der UBS Arena ging für die Predators somit eine Serie von drei Partien ohne doppelten Punktgewinn zu Ende (0-2-1). Bedanken durften sich die Gäste bei ihrem Schweizer Kapitän, der nicht nur das späte Siegtor schoss, sondern damit gleichzeitig noch ein Jubiläum feierte und in einen sehr elitären Kreis aufstieg.
Am Ende war es Chefsache. Roman Josi, gebürtig in Bern, schnappte sich knapp anderthalb Minuten vor dem Ende der regulären 60 Minuten den Puck, drang bei Vier gegen Vier in die Verteidigungszone der Islanders ein, brach geduldig den Angriff ab, nahm einen neuen Anlauf und nutzte dann aus, dass Steven Stamkos Islanders-Keeper Ilya Sorokin (38 Saves) die Sicht nahm, und traf spät zum 4:3-Siegtreffer für die Gäste. Nach zwei Niederlagen nach Verlängerung in Boston und New Jersey feierten die Predators auf dieser Auswärtstour damit ihr erstes Erfolgserlebnis.
Predators zeigen Comebackqualitäten
„Das ist ein enorm wichtiger Sieg für uns“, meinte der Schweizer nach der Partie. Die Islanders hätten sein Team zu Beginn gehörig unter Druck gesetzt und seien folglich auch in Führung gegangen. „Wir haben zwei wichtige Tore geschossen, um wieder in die Partie zurückzukommen. Danach haben wir mehr zu unserem Spiel gefunden. Speziell im zweiten Drittel haben wir gut gespielt. Auch im dritten Drittel haben wir uns einige Chancen erarbeitet. Ich denke, die letzten beiden Drittel haben mehr unserem Spielstil entsprochen.“
Früh im Spiel sah es noch nicht nach einem erfolgreichen Abend für die Predators aus. Keine sechs Minuten waren gespielt, da hatten Mathew Barzal (2.) und Matthew Schaefer (6.) die Gastgeber 2:0 in Führung gebracht. Doch die Gäste aus der Hauptstadt der Country Musik bewiesen Nehmerqualitäten und hatten die Partie bis zur ersten Pausensirene ausgeglichen. Filip Forsberg in Überzahl auf Josi-Vorlage (10.) und Matthew Wood (13.) trafen. Im zweiten Drittel waren zunächst wieder die Gastgeber in Person von Jean-Gabriel Pageau am Zug (28.), ehe Forsberg mit seinem zweiten Treffer das Spiel erneut ausglich (35.). Dabei blieb es, ehe Josi kurz vor Schluss richtig aufdrehte. „Wir waren auf diesem Roadtrip ja nicht so gut in der Verlängerung. Zum Glück haben wir es vorher beendet“, meinte Josi und lächelte. Für die Predators war es der 16. Sieg nach einem Comeback in dieser Saison. Damit haben sie die zweitmeisten in der NHL.



















