Die Colorado Avalanche traten nach zwei Niederlagen in Folge mit einer 2-4-2-Bilanz aus den letzten acht Spielen am Samstagnachmittag bei den Detroit Red Wings an. Zwar sind die Männer aus Denver mit einer Bilanz von 35-8-9 und 79 Punkten aus 52 Spielen in dieser Saison immer noch mit einigem Abstand der Ligaprimus, doch der Status hatte zuletzt etwas Macken bekommen.
Colorado Verteidiger Cale Makar hatte nach der 3:7-Niederlage am Donnerstag bei den Montreal Canadiens Inkonsistenz im Spiel kritisiert und gewarnt: „Wir müssen einfach einen Weg finden, das zu verbessern, denn wenn es einmal außer Kontrolle gerät, kommt es natürlich zu einer Situation wie heute Abend.“ Es hieß also von Seiten der Avalanche schon in Detroit gegen den Negativtrend anzukämpfen und den Bock wieder umzustoßen.
Colorado gegen Detroit, da denken viele langjährige NHL-Fans an hart umkämpfte und mit großer Rivalität gefüllte Duelle der beiden Teams in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre und ersten Hälfte der 2000-er Jahre zurück. Diese Zeiten sind, auch bedingt durch den Wechsel der Red Wings zur Saison 2013/14 von der Western in die Eastern Conference schon lange vorbei. Doch die neueste Begegnung der beiden Kontrahenten hatte durchaus Potenzial zu einem wichtigen Matchup.
Detroit schickt sich im zehnten Jahr seit der letzten Qualifikation der Stanley Cup Playoffs an, diese Durststrecke der Traditionsfranchise zu beenden, denn nach 55 Spielen belegen sie mit einer Bilanz von 32-17-6 und 70 Punkten den zweiten Platz in der Atlantic Division und sind damit auf einem strickten Playoff-Kurs. Ihr Vorsprung auf den ersten Tabellenplatz außerhalb der Playoffs beträgt elf Punkte. Doch in den letzten vier Spielen gab es für Detroit drei Niederlagen (1-1-2).




















