Zwei Siege in Folge gegen starke Konkurrenten haben die Ottawa Senators zuletzt deutlich zuversichtlicher gestimmt. Tim Stützle, der bei den Siegen gegen die Vegas Golden Knights (7:1) und Colorado Avalanche (5:2) insgesamt drei Punkte (ein Tor, zwei Assists) erzielte, sagte heute, dass das Team dabei eindrucksvoll gezeigt hätte, was es erreichen kann, wenn die Mannschaft 60 Minuten lang ihr Spiel spielt.
Als nächstes steht für Ottawa nun am Samstag (7 p.m. ET; So. 1 Uhr MEZ) ein Kräftemessen mit den New Jersey Devils auf dem Programm, die möglicherweise ohne den angeschlagenen Jack Hughes auskommen müssen (wir berichteten). Für Stützle ist das ein gutes Omen, erzielte er bei Ottawas 3:4-Niederlage gegen die Devils am 9. Dezember doch ein Tor und eine Vorlage und hat in zwölf Einsätzen gegen New Jersey insgesamt drei Treffer und sieben Assists zu zehn Zählern beigesteuert.
Für die Senators wäre ein Sieg gegen die Devils bei zehn Punkten Rückstand auf die Boston Bruins, die den zweiten Wildcard-Platz im Osten innehaben sehr wichtig, auch wenn das Team gegenüber dem Kontrahenten noch zwei Spiele in der Hinterhand hat.
Die gute Stimmung im Kader machte Stützle jedenfalls am Freitag noch einmal ganz deutlich: „Ja, sie ist wirklich positiv“, betonte der Deutsche, um zu ergänzen: „Ich denke, sie war die ganze Saison über positiv, und wir müssen so weitermachen. Wir müssen einfach auf den Prozess vertrauen und weiter unser Spiel spielen.“
Einen guten Rat ans unruhige Umfeld hatte Stützle dann auch noch zu verkünden: „Ich konzentriere mich einfach auf das nächste Spiel, und das ist alles. Das ist unsere Einstellung. Wir wissen natürlich alle um unseren Rückstand in der Tabelle, und es ist uns egal, was in den sozialen Medien gesagt wird. Wir versuchen einfach, uns auf unser Spiel zu konzentrieren, und ich denke, man sieht, dass wir jedes Team schlagen können, wenn wir 60 Minuten lang unser Spiel spielen.“
Optimismus versprühte nach dem Training auch Ottawas Trainer Travis Green: „Ich spüre eine gewisse Zuversicht in unserem Team. Zuversicht kann man nicht erzwingen. In der NHL wird viel darüber gesprochen – der beste Weg, Selbstvertrauen zu gewinnen, ist zu gewinnen. Es ist ziemlich einfach. Wir hatten ein gutes Spiel beim letzten Mal, wir hatten ein gutes Spiel davor. Wir haben ein paar Siege eingefahren und jetzt müssen wir weitermachen und einen weiteren holen.“





















