Als Rick Bowness am 12. Januar das Ruder in Columbus übernahm, sah er etwas, das der Tabelle zu diesem Zeitpunkt widersprach: das Gerüst einer guten Mannschaft. „Sie sind besser, als es ihre Bilanz aussagt“, analysierte der routinierte Trainer bei seiner Vorstellung.
Wenige Wochen später hat sich diese Einschätzung eindrucksvoll bewahrheitet. Mit einer Bilanz von 7-1-0 in den ersten acht Spielen unter seiner Regie legten die Blue Jackets den besten Start eines neuen Trainers in der Historie der Franchise hin. Was als bloßer Funke der Hoffnung begann, hat sich zu einem lodernden Feuer entwickelt, das auch die Chicago Blackhawks beim 4:2-Sieg der Blue Jackets zu spüren bekamen.
Ein Start für die Geschichtsbücher
Der Erfolg im United Center war mehr als nur der vierte Sieg in Serie. Er diente als weiterer Beweis für die Transformation einer Mannschaft, die noch vor kurzem nach ihrer Identität suchte. Die Blue Jackets gewannen acht ihrer letzten neun Partien und präsentieren sich unter Bowness wie ausgewechselt.
Der Sieg gegen Chicago unterstrich dabei die neu gewonnene Stabilität. Auch wenn Connor Bedard für die Blackhawks glänzte und punktete, fand Columbus als Kollektiv die passenden Antworten. Elvis Merzlikins parierte 22 Schüsse und hielt den Sieg fest, als die Blackhawks im dritten Drittel auf den Ausgleich drängten.





















