Moritz Seider #53 of the Detroit Red Wings skates up ice against the Washington Capitals during the second period at Little Caesars Arena on December 21, 2025 in Detroit, Michigan. (Photo by Dave Reginek/NHLI via Getty Images)

Moritz Seider, der deutsche Verteidiger der Detroit Red Wings, hängt sich in dieser Saison scheinbar ganz besonders rein. Seine Statistiken zeigen das auf beeindruckende Art und Weise. So verbuchte er am Donnerstag, bei der 3:4-Niederlage nach Shootout gegen die Washington Capitals, zum Beispiel eine Laufdistanz von 7,49 Kilometern.

Das war mehr als jeder andere Spieler in den 15 Spielen des gestrigen Spieltags und der zweitbeste Wert aller Verteidiger in dieser Saison. Die Bestleistung lieferte bislang Quinn Hughes (heute Minnesota Wild, damals noch im Trikot der Vancouver Canucks) mit 7,65 Kilometern am 29. November.

Mit einer Gesamtdistanz von 325,36 km in dieser Saison liegt Seider an der Spitze aller Verteidiger und auf Platz zwei hinter Connor McDavid (357,61 km) von den Edmonton Oilers. Er gehört außerdem zu den Top 10 der Verteidiger sowohl bei der Gesamtdistanz bei gleicher Spielstärke auf dem Eis (268,93 km; 5.) als auch im Powerplay (41,04 km; 7.).

Aktuell ist er damit rein rechnerisch auf dem besten Weg zu einer Karrierebestleistung von 485,08 km, die seine bisherige Bestmarke von 468,78 km aus der letzten Saison übertreffen würde. Im vergangenen Jahr belegte er hinter Zach Werenski (515,38 km) von den Columbus Blue Jackets, Cale Makar (488,86 km) von den Colorado Avalanche und Travis Sanheim von den Philadelphia Flyers (482,22 km) den vierten Platz unter den Verteidigern.

Dabei hilft ihm, dass seine Eiszeit weiter zunimmt: Er erreicht in 55 Spielen einen Karrierebestwert von durchschnittlich 25:34 Minuten Spielzeit und ist damit einer von nur fünf Verteidigern, die durchschnittlich mehr als 25:30 Minuten pro Spiel auf dem Eis stehen (neben Q. Hughes, Werenski, Miro Heiskanen (Dallas Stars) und Ivan Provorov (Flyers)). Vor der letzten Saison, in der er durchschnittlich 25:04 Minuten spielte, hatte Seider in keiner seiner ersten drei NHL-Spielzeiten einen Durchschnitt von mehr als 23:09 Minuten erreicht.

TOR@DET: Seider gleicht mit Distanzschuss aus

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