Yeo zeigte sich sichtlich glücklich, dass er nun wieder auf die Dienste von Steen, der es in jeder der letzten vier Spielzeiten auf 50 oder mehr Scorerpunkte für die Blues gebracht hatte, zurückgreifen kann: "Das war schon hart, dass er sich verletzt hatte. Er war im Trainingscamp richtig stark. Ich hatte den Eindruck, dass er in diesem Jahr noch schneller ist. Ich glaube er hat den Sommer über richtig hart gearbeitet, um in Form zu kommen und er zeigte sich äußerst motiviert. Von Spiel zu Spiel wird er jetzt noch besser werden."
In St. Louis herrscht keine gespielte Zuversicht, nein sie haben allen Grund dazu positiv in die Zukunft zu blicken. Die sportlich Verantwortlichen und die Spieler der Organisation vergessen selbst im Trubel des Erfolgs nicht, an welchen Stellen noch justiert werden muss, es noch Verbesserungsbedarf gibt.
Vor der gestrigen Partie hatten sie vier Spiele hintereinander nicht mehr in Überzahl getroffen. 14 Überzahlsituationen hatten sie torlos verstreichen lassen. 26 Minuten und 16 Sekunden waren sie mit einem Mann mehr auf dem Eis gestanden und konnten davon nicht profitieren. Problem erkannt! Yeo stellte folgerichtig seine erste Überzahlformation um. Alex Pietrangelo, Brayden Schenn, Jaden Schwartz, Steen und Vladimir Tarasenko sollten es richten. Der Plan ging auf!
Ihren nächsten Auftritt haben die Blues in der Nacht von Freitag auf Samstag (2:30 Uhr MESZ) in der PNC Arena von Raleigh gegen die Carolina Hurricanes.