Die New York Rangers werden ebenfalls zu den Titelanwärtern zählen. Nachdem sie in drei von vier Spielzeiten die Playoffs verpasst hatten, gelangten sie diesmal bis in das Eastern Conference Finale und unterlagen nach zwei Auftaktsiegen mit 2:4 gegen Tampa Bay. Die Mannschaft verfügt über einen guten Mix aus Superstars wie Artemi Panarin, Mika Zibanejad und Chris Kreider, hat zudem aber auch entwicklungsfähigen Top-Talenten wie Alexis Lafreniere und Filip Chytil im Kader. In Igor Shesterkin haben die Rangers zudem den amtierenden Gewinner der Vezina Trophy zwischen den Pfosten stehen. Zwar laufen zehn Verträge in der Offseason aus, auf die genannten Spieler trifft das allerdings nicht zu. Die Rangers dürften daher auch kommende Saison zu den Titelanwärtern zählen.
Selbiges dürfte auf die Florida Panthers zutreffen. In der regulären Saison waren sie die punktbeste Mannschaft der gesamten NHL und setzten sich in der 1. Runde des Stanley Cup Playoffs gegen die Washington Capitals durch, unterlagen dann allerdings mit 0:4 gegen Tampa Bay. Elf auslaufende Verträge sorgen allerdings für eine arbeitsreiche Offseason. In Paul Maurice wird es zudem einen neuen Trainer geben, der mit der Mannschaft erst einmal zusammenwachsen muss. Dennoch lässt sich auf die erfolgsreichste Saison seit dem Jahre 1996 aufbauen.
Überhaupt gibt es viele Mannschaften, die der kommenden Spielzeit zuversichtlich entgegenblicken können. Bei den Pittsburgh Penguins dürfte das nicht zuletzt davon abhängen, ob die beiden Routiniers Evgeni Malkin und Kris Letang dem Team erhalten bleiben. Auch andere Teams, wie die St. Louis Blues, die Carolina Hurricanes, die Calgary Flames und die Toronto Maple Leafs, um nur einige Beispiele zu nennen, werden danach streben, in den Playoffs erfolgreicher abzuschneiden als in der zurückliegenden Saison.