Ausgerechnet in einer "Battle of Alberta" zu treffen, war für Hanifin naturgemäß etwas Besonderes, wie er hinterher zu Protokoll gab. "Wir hatten einen guten Start und danach war es lange Zeit ein ziemliches Hin und Her. Die Niederlage tut weh. Aber wir haben gut gekämpft. Wenn wir immer so spielen, werden wir sicher bald wieder Erfolg haben."
Yamamoto gelang für die Hausherren nach Zuspiel von Draisaitl das 2:2 in der 47. Minute, bevor McDavid wenig später den Siegtreffer landete.
"Wir wussten, dass es ein umkämpftes Duell werden würde, da sie ihren Trainer gewechselt haben und wir unser Spiel wieder in Ordnung bringen mussten", meinte Edmontons Coach Dave Tippett hinterher. "Sie haben im ersten Drittel eine Menge Pucks auf unser Tor abgefeuert, aber wir haben uns dann irgendwie aufgerappelt. Mir hat gefallen, wie wir im zweiten und dritten Drittel gearbeitet haben. Connor, Leon und Yamamoto haben im letzten Abschnitt das Spiel für uns entschieden. Wir haben am Ende die Punkte geholt. Das ist das, was zählt."
Nach vier von zehn Vergleichen zwischen beiden Teams in der regulären Saison 2020/21 hat Edmonton die Nase vorne. 3:1 lautet die Bilanz aus Sicht der Oilers. Die restlichen sechs Derbys sind für den 15. und 17. März (in Calgary), den 2.und 29. April (in Edmonton), den 1. Mai (bei den Oilers) und den 7. Mai (bei den Flames) angesetzt.
Zunächst einmal geht es jedoch für beide Mannschaften mit Duellen gegen die Ottawa Senators weiter. Calgary empfängt Tim Stutzle und seine Teamkollegen am Sonntag (9.30 p.m. ET; NHL.tv; Mo. 3.30 Uhr MEZ) und Edmonton ist am Montag (9 p.m. ET; NHL.tv; Di. 3 Uhr MEZ) der Gastgeber für Ottawa.