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Backups spielen sich ins Rampenlicht

Fünf Reservetorhüter tragen am Freitag mit starken Leistungen zum Sieg ihrer Teams bei

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Fünf Torleute haben ihren Arbeitsplatz am Freitagabend mit einem Ausdruck besonderer Zufriedenheit unter der Maske verlassen. Es handelte sich um Tristan Jarry (Pittsburgh Penguins), Joonas Korpisalo (Columbus Blue Jackets), Aaron Dell (San Jose Sharks), Darcy Kuemper (Los Angeles Kings) und Mike Condon (Ottawa Senators). Normalerweise ist ihnen die Rolle als Backup für die etatmäßige Nummer 1 zugedacht. Diesmal kamen sie jedoch alle zum Einsatz und trugen mit starken Leistungen zum Sieg ihrer Teams bei.

Jarry stand in der Begegnung bei den Buffalo Sabres zum ersten Mal vom Start weg im Tor der Penguins. Der Rookie ersetzte Matt Murray, der sich am Montag im Duell gegen die Philadelphia Flyers verletzt hatte. Sein Stellvertreter erledigte den Job mit Bravour. Jarry wehrte 34 Schüsse ab und feierte beim 4:0-Erfolg in Buffalo den ersten Shutout seiner noch jungen NHL-Laufbahn. "Im Moment kann ich gar noch nicht so recht realisieren, was da passiert ist. Aber diesen Tag werde ich definitiv für immer in Erinnerung behalten", sagte er nach der Partie.

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Mit Lob überhäuft wurde Blue-Jackets-Schlussmann Korpisalo. "Joonas hat vor allem im letzten Drittel überragend gehalten, nachdem er zuvor nicht allzu sehr gefordert war. Es ist gut für uns, wenn er ein paar Siege einfährt", meinte sein Coach John Tortorella nach dem 4:2 zu Hause gegen die Anaheim Ducks. Und Angreifer Boone Jenner befand über den Finnen: "Er macht eine gute Figur hinten drin. Wir sind froh, dass wir ihn haben." Korpisalo begann gegen die Ducks das zweite Mal in Folge für die Blue Jackets in dieser Woche und hielt 25 Schüsse. Am Dienstag hatte er beim 3:2-Sieg gegen die Carolina Hurricanes nach Penaltyschießen mit 29 Paraden geglänzt.

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Bei den Sharks kam Torwart Dell ebenfalls zu seinem zweiten Auftritt hintereinander. Im Match bei den Florida Panthers wehrte er 39 Torschüsse ab, davon 18 in der dritten Periode. Im Anschluss bedankte sich der 28-jährige Kanadier bei seinen Vorderleuten. "Die Jungs haben richtig gut gespielt und einige Pucks geblockt", sagte er.

Kuemper von den Kings baute derweil eine persönliche Serie weiter aus. Die Nummer 2 von Los Angeles hat in der laufenden Spielzeit noch keine Partie in der regulären Spielzeit verloren. Vier Siege und zwei Niederlagen nach Verlängerung stehen in Kuempers Bilanz, wenn er startete. Beim 4:1 gegen die St. Louis Blues im Scottrade Center brachte er die Gastgeber mit 39 Saves regelrecht zur Verzweiflung. "Ich habe mich gefreut, dass ich die Chance bekommen habe, gegen St. Louis zu spielen. Unser gesamtes Team hat sich heute mächtig ins Zeug gelegt", äußerte sich der 27-Jährige nach der gelungenen Darbietung.

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Eine schwierige Aufgabe hatte Ottawas Backup Condon zu bewältigen. Er ersetzte beim torreichen 6:5 der Senators bei den New York Islanders in der 29. Minute Craig Anderson, als der zum fünften Mal hinter sich greifen musste. Im weiteren Verlauf hielt der 27-Jährige den Kasten seiner Mannschaft sauber. "Ich habe mir gesagt, wenn ich den ersten Schuss halte, regelt sich der Rest von ganz allein. Das hat prima funktioniert", erläuterte Condon den Journalisten sein Erfolgsrezept.

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