Im Tor wird Hutton die Nummer eins sein. Er muss sich deutlich verbessern, wenn die Coyotes um die Playoffs mitreden wollen. Vergangene Saison kam er für die Buffalo Sabres auf eine Bilanz von 1-10-1 in zwölf Spielen, einen Schnitt von 3,47 Gegentoren pro Spiel und eine Fangquote von 88,6 Prozent.
Vielversprechende Talente
Im Angriff sind Dylan Gunther und Jan Jenik die größten Talente der Organisation. Die Coyotes wählten Guenther in der ersten Runde des NHL Draft 2021 an neunter Stelle. Er hatte zuvor in der Western Hockey League für die Edmonton Oil Kings 24 Punkte (12 Tore, 12 Assists) in zwölf Spielen erzielt. Jenik kam vergangene Saison zwei Mal für die Coyotes zum Einsatz und erzielte in beiden Spielen ein Tor.
In der Abwehr machte Soderstrom vergangene Saison in vier Spielen mit einem Tor und einem Assist einen guten Eindruck. Außerdem drafteten die Coyotes in der zweiten Runde (Nummer 60) den Schweizer Janis Moser, der für den EHC Biel-Bienne in der National League in 48 Spielen 30 Punkte (9 Tore, 21 Assists) erzielte. Er unterschrieb einen dreijährigen Einstiegsvertrag bis zum Ende der Saison 2023/24.
Stärken
Die Coyotes haben durch die Neuzugänge eine gute Mischung aus Jung und Alt und können mit viel Tiefe im Kader vier Reihen aufs Eis schicken, die dem Gegner das Leben schwer machen. Das macht sie flexibel, unberechenbar und unbequem, da von jeder Reihe eine gewisse Gefahr ausgeht und der Gegner sich keine Verschnaufpause gönnen kann.
Außerdem stellte Arizona durchaus ordentliche Special Teams. Die Unterzahl lag mit einer Quote von 80,8 Prozent auf dem elften Platz, das Powerplay schaffte es mit 20,8 Prozent immerhin auf Rang 13.
Entwicklungspotenzial
Die Umwälzung in der Abwehr war eine Reaktion auf enttäuschende 3,11 Gegentore pro Spiel, was den 22. Platz der Liga bedeutete. Die Offensive stand mit 2,68 Toren pro Spiel auf dem 23. Platz, die Verstärkung mit erfahrenen Stürmern soll hier Abhilfe schaffen. Mit diesen Werten sind die Playoffs nicht in Reichweite, die Coyotes müssen torgefährlicher werden und brauchen gleichzeitig mehr Stabilität in der Abwehr. Ein weiterer erfahrener Torhüter würde ihnen ebenfalls guttun, denn hinter Hutton steht nur Josef Korenar, der erst zehn NHL-Spiele bestritt.