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5 gelernte Dinge: Washington - Tampa Bay, Spiel 4

Schwächelndes Caps Powerplay, die Suche nach der Heimstärke, Vasilevskiys Reaktion u.m.

von nhl.com/de @nhlde

Während die Tampa Bay Lightning und die Washington Capitals sowie die Winnipeg Jets und Vegas Golden Knights um den Einzug in das Stanley Cup Finale kämpfen, informiert Sie NHL.com/de, damit Sie nichts verpassen. Mit '5 gelernte Dinge' werfen wir diagnostisch einen Blick auf jede Partie.

Auch das vierte Spiel der Best-of-7-Serie des Eastern Conference Finale zwischen den Tampa Bay Lightning und den Washington Capitals gewann die Auswärtsmannschaft. Zum zweiten Mal bezwangen die Lightning die Capitals in deren Capital One Arena mit 4:2, wobei dieses Spiel wesentlich enger war, als das vorherige Spiel 3. 

 

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5 Dinge, die wir aus Spiel 4 gelernt haben:

Heimspiel bedeutet nicht gleich Sieg

Alle vier Spiele dieser Serie entschieden die Gästemannschaft bisher für sich. Das kam in den Playoffs diese Saison schon einmal vor, denn zwischen den Columbus Blue Jackets und den Washington Capitals lief es gleich. Columbus gewann die ersten beiden Spiele in Washington und die Capitals die beiden in Columbus. Washington entschied schließlich die Heimpartie in Spiel 5 für sich und auch Spiel 6 erneut auswärts. Auch in der zweiten Runde und dem jetzigen Finale setzten die Capitals ihre Auswärtsstärke fort und haben eine Bilanz von 7:1 in der Fremde vorzuweisen. Tampa hat nun fünf Spiele in Serie auswärts gewonnen und außerhalb von Florida eine Bilanz von 5:1. Heimspiel bedeutet nicht gleich Sieg. Washington ist auf den Fortbestand in dieser Serie angewiesen, weil sie zum Weiterkommen mindestens ein weiteres Spiel in der Amalie Arena von Tampa gewinnen müssen.

Video: TBL@WSH, Sp4: Killorn macht Führung mit der Rückhand

Powerplay der Capitals schwächelt

Drei Überzahlsituationen in den ersten 20 Minuten und vier in der gesamten Spielzeit ließen die Capitals ungenutzt und hätten dort einen Grundstein legen können, um den vielleicht vorentscheidenden Sieg zur 3:1-Serienführung zu erzielen. "Wir hatten im Powerplay einige gute Aktionen", sagte Capitals Verteidiger John Carlson. "Doch sie haben gut geblockt und warn rechtzeitig zur Stelle, um für sie schlimmeres zu verhindern. Wir müssen das im nächsten Spiel wieder besser machen, dann wird es auch wieder klappen." Die Hoffnung ruht auch auf Center Nicklas Backstrom, der erstmals in Spiel 4 nach seiner Handverletzung zum Einsatz kam und wieder besser in Tritt kommen soll.

Tampa ist treffsicherer

38 zu 23 Torschüsse in Spiel 3 und jetzt 38 zu 20 Torschüsse in Spiel 4, beide Male zu Gunsten der Capitals, doch die Spiele gewannen die Lightning jeweils mit 4:2. Washington hat also in einer oberflächlichen Betrachtung nicht viel falsch gemacht, außer ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. "Ich würde nicht sagen, dass es frustrierend war nach zwei Dritteln nur ein Unentschieden zu haben, aber wir haben einige Möglichkeiten verpasst", betonte Carlson. "Wir haben auch im dritten Drittel gut gespielt. Wir müssen nur besser mit unseren Möglichkeiten umgehen." Das taten im Vergleich die Gegner aus Tampa und es war der Hauptgrund, warum sie in beiden Aufeinandertreffen letztendlich siegreich blieben.

Vasilevskiy zeigte eine Reaktion

Torhüter Andrei Vasilevskiy war mit zwei Mal 36 Saves und 94,7 Prozent Fangquote einer der Matchwinner für Tampa und ein Garant, dass sie jetzt mit dem Serienausgleich zu Spiel 5 nach Tampa zurückkehren. Wie ausgelöscht sind die Zweifel und Kritiken, die ihm nach den beiden Heimspielen entgegenschlugen, als er nur lediglich 84 Prozent Fangquote erreichte und in Spiel 1 sogar nach 40 Minuten ausgewechselt wurde. "Ich denke, dass einige im Team überragend waren", legte Alex Killhorn den Fokus auf mehrere Spieler ohne den Torhüter zu vergessen. "Ryan Callahan blockte heute, glaube ich, drei Schüsse auf das Tor und Vasilevskiy agierte großartig. Du brauchst einen Torhüter, der in den schwierigen Situationen einfach den Save macht."

Video: TBL@WSH, Sp4: Vasilevskiy reißt Fanghand hoch

Stamkos übernimmt weiter Führungsrolle

Tampa Bay Kapitän Steven Stamkos erzielte in der 9. Minute mit dem 2:1 im Powerplay die erstmalige Führung der Gäste. Es war sein siebter Treffer der Playoffs, sechs davon erzielte er in Überzahl. Er hat in allen vier Spielen der Eastern Conference Finalserie gegen Washington getroffen. Der Kanadier mit der Nummer 91 am Rücken baute seine Punkteserie auf sieben Spiele mit sechs Toren und vier Vorlagen aus, was ein neuer Karriere-Bestwert für ihn bedeutet. Außerdem war der Treffer sein Elfter im Powerplay der Laufbahn und damit ein neuer Rekord für das Franchise. Der bisherige Halter Martin St. Louis kam auf zehn. Stamkos will mit wichtigen Toren sein Team zum Triumph führen. Bisher macht er vieles richtig.

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