Europäer in Spitzenform
Nicht nur Kasper, auch die schwedischen Spieler präsentierten sich für das europäische Publikum von ihrer besten Seite. Raymond und Johansson trafen für Detroit, Forsberg für Nashville. Raymond legte zudem noch einen Assist zum 4:2-Empty-Netter von Alex DeBrincat nach. Forsberg war außerdem mit sechs Torschüssen einer der auffälligsten Stürmer. Das Tor von Johansson hat Seltenheitswert. Der Abwehrspieler traf erst zum zweiten Mal in dieser Saison.
„Ich sah Albert da vorne, da war ich auch überrascht“, scherzte Kasper. „Ich habe gesehen, dass mit Stamkos nur ein Stürmer gegen uns zwei verteidigt hat. Also habe ich mich in eine Schussposition gebracht und dann den Pass gespielt. Albert hat dann schön abgeschlossen.“
Im Tor rettete der Finne Saros die Predators immer wieder mit einigen beeindruckenden Aktionen. Am Ende kam er auf 27 Saves bei 30 Torschüssen. Der Schweizer Josi war wie immer ein auffälliger Faktor. Er bereitete Forsbergs Tor vor und verzeichnete drei Torschüsse, zwei geblockte Schüsse und einen Check. Mit 26:09 Minuten hatte er für Nashville mit Abstand die meiste Eiszeit.
Bei den Red Wings punktete Seider zwar nicht, war aber der gewohnt zuverlässige Rückhalt und Führungsspieler in der Defensive. Er stand für 23:36 Minuten auf dem Eis, hatte einen Torschuss und drei geblockte Schüsse und brachte mit drei Checks viel körperliche Präsenz mit.
Spannung lässt nicht nach
Die Fans der Teams in der Atlantic Division brauchen in dieser Saison starke Nerven, denn das Tabellenbild bleibt eng. Die Red Wings wurden erste am Samstag von den Montreal Canadiens vom dritten Platz der Division auf einen Wildcard-Platz verdrängt. Durch den Sieg stehen sie nun bei 76 Punkten aus 61 Spielen (35-20-6) und eroberten den dritten Platz wieder zurück.
Montreal wartet aber nur einen Punkt hinter ihnen und hat noch zwei Spiele mehr vor sich. Auf Platz zwei liegen die Buffalo Sabres, die punktgleich mit den Red Wings sind, aber erst 60 Partien gespielt haben.
Im Kampf um einen sicheren Platz in den Stanley Cup Playoffs wartet als nächstes ein harter Brocken auf die Red Wings. Am Mittwoch kommen die Vegas Golden Knights, die die Pacific Division anführen, nach Detroit.
Die Predators kämpfen in der Western Conference um einen Playoff-Platz und liegen drei Punkte hinter der zweiten Wildcard. Sie müssen schon am Dienstag auswärts bei den Columbus Blue Jackets antreten.