10 Takeaways de

Mit dem Beginn der Stanley Cup Qualifikation 2020 am 1. August stellt NHL.com/de täglich zehn Fakten vom jeweiligen Spieltag oder dem Trainingsbetrieb der Teams, die nicht aktiv waren, vor:

Kubalik nicht zu stoppen
Der Albtraum der Edmonton Oilers zum Start der Qualifikationsrunde trug den Namen Dominik Kubalik. Fünf Scorerpunkte (zwei Tore, drei Vorlagen) verzeichnete der Rookie aus Tschechien für die Chicago Blackhawks im ersten Aufeinandertreffen mit den Oilers und stellte damit nicht nur seine prominenten Teamkameraden Jonathan Toews und Patrick Kane, sondern auch die Oilers-Stars Connor McDavid und Leon Draisaitl in den Schatten. Die Kanadier fanden zu keiner Zeit ein Mittel gegen die Offensive der Blackhawks und müssen sich in der nächsten Begegnung vor allem in der Verteidigung dringend steigern, wenn der Traum vom Titel nicht schon früh zu Ende sein soll.

CHI@EDM, Sp1: Blackhawks treffen viermal im 1.

Powerplay der Oilers mit Draisaitl funktioniert
Keine Sorgen müssen sich die Oilers in der Offensive machen. Vor allem das Überzahlspiel funktioniert auch nach der Corona-Pause prächtig. Von vier Möglichkeiten nutzte Edmonton drei. McDavid, Draisaitl und James Neal trafen. Schon vor der Unterbrechung hatten die Oilers das beste Powerplay der Liga mit 29,5 Prozent Erfolgsquote. Das sollte ihnen Hoffnung für die weiteren Spiele gegen die Blackhawks geben.

CHI@EDM, Sp1: Draisaitl bezwingt Crawford im PP

Islanders' Defensive ist auf dem Niveau der regulären Saison
Schon gegen die New York Rangers im Vorbereitungsspiel war die Verteidigung der New York Islanders stark. Im ersten Pflichtspiel nach der Unterbrechung bestätigen die Spieler von Barry Trotz, dass sie in der Pause nichts verlernt haben und lassen Floridas Angreifer verzweifeln. Torhüter Semyon Varlamov, der den Vorzug vor Thomas Greiss erhielt, musste im Spiel 1 gegen die Florida Panthers nur einmal hinter sich greifen, so dass zwei Tore in der Offensive zum Sieg reichten.

Floridas Angriff mit Problemen
Bereits im Vorbereitungsspiel gegen die Tampa Bay Lightning ohne Tor (0:5) und auch gegen Islanders offensiv mit Ladehemmung. Nur ein Treffer aus 28 Torschüssen war in Spiel 1 erneut zu wenig und wirft die Frage auf, ob die Panthers in der Pause das Toreschießen verlernt haben.

Mark Scheifele

Verletzungen bereits am ersten Spieltag
Nach einem Check gegen den Kopf (2. Drittel, 22:44) durch Mike Matheson musste Islanders-Verteidiger Johnny Boychuck verletzt in die Kabine und kehrte nicht zurück. Die Überzahl nutzten die Islanders allerdings zur 2:0-Führung. Später erwischte es Mark Scheifele von den Winnipeg Jets nach einem nach dem Spiel kontrovers diskutierten Check von Calgary Flames Gegenspieler Matthew Tkachuk. Während Jets-Trainer Paul Maurice ein übles, absichtliches Foul sah, war sich der Übertäter keiner Schuld bewusst und auch sein Trainer Geoff Ward sprach von einer eher unglücklichen Aktion. Pech für die Jets, dass später auch noch Patrik Laine frühzeitig in die Kabine musste.
Kühnhackl leitet wichtiges Führungstor der Islanders ein
Die Stärken von Tom Kuhnhackl sind allgemein bekannt und eine davon zeigte er in Spiel 1 seiner Islanders gegen die Panthers. In der 12. Minute führte ein toller Forecheck von Kühnhackl zum Puckgewinn der Islanders im Angriffsdrittel. Den anschließenden scharfen Pass von Derrick Brassard verwertete Jean-Gabriel Pageau aus dem Slot zum 1:0 für New York.

WPG@CGY, Sp1: Rieder verwertet Unterzahl-Alleingang

Rieder mit erstem Karriere-Tor in einem Ausscheidungsspiel
Ach Kühnhackls Freund aus der gemeinsamen Heimat Landshut konnte später glänzen. Er erzielte in Unterzahl den Siegtreffer der Flames gegen die Jets. Als Calgary mit einem Mann weniger auf dem Eis war, brach der deutsche Stürmer in der 33. Minute alleine durch und überwand den gegnerischen Torhüter Connor Hellebuyck zur 2:1-Führung und wie sich später herausstellen sollte, dem entscheidenden Siegtreffer. Rieder hatte in seiner NHL-Karriere noch nie in einem Ausscheidungsspiel getroffen.
Vielseitige Probleme im Powerplay
Am Spieltag zeigten sich vielseitig Probleme bei den Mannschaften, wenn sie in Überzahl agierten. Die Rangers ließen gegen Carolina sieben Möglichkeiten ungenutzt, ebenso wie die Jets gegen die Flames. Winnipeg kassierte in dieser Zeit, wie oben erwähnt, sogar ein Gegentor durch Rieder. Die Penguins konnten gegen Montreal nur eine von ebenfalls sieben Gelegenheiten nutzen, genauso wie die Hurricanes gegen die Rangers. Torhungrig zeigten sich hingegen die Oilers und Blackhawks, die im direkten Duell jeweils drei Powerplay-Tore markierten.

NYR@CAR, Sp1: Slavins klasse Schuss zum Ersten

Henrik Lundqvist nicht abschreiben
Der langjährige Torhüter der Rangers Henrik Lundqvist schien bereits auf dem Abstellgleis, doch Trainer David Quinn setzte wieder auf den 37-jährigen Routinier. Zwar schien das erste Gegentor haltbar, doch der Schwede zeigte im weiteren Spielverlauf gegen Carolina seine Klasse, indem er mehrere hochkarätige Chancen zunichtemachte. Am Ende verbuchte er 34 starke Saves. Allerdings zum Sieg seiner Rangers reichte es nicht.
Seguin wird im Team erwartet
Dallas Stars Trainer Rick Bowness verkündete heute nach dem Training der Stars, dass er Stürmer Tyler Seguin zurück im Kader erwarte, wenn Dallas am Montag (6:30 p.m. ET; Di. 0:30 Uhr MESZ; NHL.tv) gegen die Vegas Golden Knights ins Turnier starten. Seguin hatte sich in der abgelaufenen Woche im Training verletzt und hatte auch nicht im Vorbereitungsspiel gegen die Nashville Predators am Donnerstag mitgewirkt.