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NHL.com/de über die möglichen Playoff-Paarungen

Das Redaktionsteam diskutiert darüber, welche Duelle in der ersten Runde besonders fesselnd wären

von NHL.com/de @NHLde

Während der Saison 2018/19 wird das Team von NHL.com/de jeden Freitag in der Rubrik "Writer's Room" wichtige Themen der Liga diskutieren und analysieren. In dieser Ausgabe: Die unwiderstehlichsten möglichen Erstrundenduelle.

Die reguläre Saison neigt sich dem Ende entgegen und die Spekulationen über mögliche Playoff-Konstellationen beginnen zu sprießen. Welche Paarungen könnten uns in der ersten Runde erwarten und was würde uns besonders begeistern.

Sieben Playoff-Teilnehmer stehen definitiv fest und in den nächsten Tagen werden sich nach und nach die weiteren Kontrahenten für die Schlussrunde qualifizieren. Immer häufiger kristallisiert sich bei Teams und Fans die Frage nach den möglichen Kontrahenten in der ersten Runde heraus. Einige mögliche Matches würden besondere Strahlkraft entwickeln und die Zuschauer mit Spannung und herausragendem Eishockey fesseln.

 

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Hier diskutieren die Redakteure von NHL.com/de, welche Erstrunden-Duelle von besonderem Interesse wären und bei welchen Paarungen wir die spannendsten und mitreißendsten Spiele erwarten können.

Christian Göbel: Jetzt ist es wieder soweit und die heißeste Zeit des Jahres steht uns bevor. Die Playoffs beginnen und wir wagen einen Ausblick auf die spannendsten Duelle, die uns in der ersten Runde erwarten können. Im Osten wäre ein Duell zwischen den Pittsburgh Penguins und den Washington Capitals möglich. Das Re-Match aus der zweiten Runde des vergangenen Jahres wäre mit Sicherheit von Spannung geprägt. Das ewige Duell zwischen Sidney Crosby und Alex Ovechkin bekäme ein neues Kapitel. Was will das Eishockey-Herz mehr. Im Westen würde ich mich über ein Duell zwischen den Vegas Golden Knights und den San Jose Sharks freuen. Die Zeichen hierfür stehen gut und der Vize-Champion der vergangenen Saison könnte ein großer Prüfstein für den Titelkandidaten aus San Jose werden. Beide Serien würden herausragende Spiele und viel Spannung versprechen.

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Stefan Herget: Das stimmt Christian, dass diese Playoff-Serien viel Spannung versprechen würden. Auch das Duell Vegas gegen San Jose gab es im vergangenen Jahr, so dass eine Revanche anstehen würde. Aber auch die weiteren möglichen Duelle im Westen hätten es in sich. Ich denke da an die St. Louis Blues gegen die Nashville Predators, weil beide Städte nicht so weit auseinander liegen oder selbst die Winnipeg Jets gegen Nashville als Neuauflage der Paarung der zweiten Runde vom abgelaufenen Jahr, liegt im Bereich des Möglichen, falls die Blues tatsächlich noch die Central Division gewinnen sollten.

Im Osten läuft es wohl auf ein erneutes Aufeinandertreffen der Boston Bruins und Toronto Maple Leafs hinaus. Auch dieses gab es in 2018 in der gleichen Konstellation mit Heimrecht der Bruins, die sich am Ende im siebten Spiel durchsetzten. Sollten es die Columbus Blue Jackets noch auf den ersten Wildcard-Platz schaffen, dann käme es womöglich zum gleichen Erstrunden-Duell mit den Washington Capitals. Die Blue Jackets gewannen in der vergangenen Saison die beiden ersten Spiele in Washington und verloren danach die weiteren vier. Auch keine uninteressante Konstellation.

Robin Patzwaldt: Zum Start der Playoffs bin auch ich immer besonders aufgeregt. Das ist die Zeit, in der man sich, bei aller gebotener Neutralität für die Berichterstattung hier, gerne auch als NHL.com/de-Autor einmal wieder in die Rolle des Fans begeben darf. Die von mir geschätzten Los Angeles Kings haben es in diesem Jahr ja leider verpasst in die Endrunde einzuziehen. Daher werde ich in diesem Frühjahr besonders mit den Carolina Hurricanes und den New York Islanders mitfiebern. Für die Hurricanes winkt eine tolle Auseinandersetzung mit den Washington Capitals. Was kann es Schöneres geben, als die Chance zu erhalten den Titelverteidiger zu eliminieren? Ich wäre begeistert, wenn dem Stanley Cup Champion von 2006 in diesem Jahr ein ähnliches Wunder gelingen könnte wie damals, als es für ihn im Finale gegen die Edmonton Oilers knapp zum ganz großen Wurf reichte. Für die Islanders ist alles ein Gewinn, was Saisonende noch kommen könnte. So gut wie niemand hätte es Barry Trotz im vergangenen Herbst zugetraut, dass er bereits im ersten Jahr bei den Islanders in die Playoffs einzieht. Das ist jetzt schon ein Riesending, wenn es denn wirklich so kommen sollte.

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Bernd Rösch: Ein Aufeinandertreffen von zwei 'Original Six' Teams bringt immer eine besondere Brisanz mit sich, und wie Stefan bereits erwähnte, wird es ein solches bereits in der ersten Playoffrunde der Eastern Conference zwischen den Boston Bruins und den Toronto Maple Leafs geben. Für mich wäre diese Serie der Höhepunkt zum Auftakt der Stanley Cup Playoffs. Gespannt bin ich auch darauf wie sich die New York Islanders als Überraschungsteam schlagen werden. Ich gehe davon aus, dass sie nicht mehr die Washington Capitals vom ersten Platz in der Metropolitan Division verdrängen werden und vermeintlich gegen die Pittsburgh Penguins antreten werden müssen. Ein Duell zwischen der viertstärksten Offensive (Penguins) der Eastern Conference gegen die beste Defensive (Islanders) der Liga.

Höchstwahrscheinlich werden im Westen die Calgary Flames zum ersten Mal seit 29 Jahren als topgesetzte Mannschaft ihrer Conference in die K.o.-Runde einziehen. Die Euphorie, die bei den Fans in Calgary herrscht, ist jetzt schon spürbar. Man kann sich kaum vorstellen, was in der größten Stadt Albertas los wäre, sollten die Flames einen langen Playoff-Lauf hinlegen.

 

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Axel Jeroma: Ich würde im Westen gerne eine Erstrunden-Serie zwischen den Predators und den Blues sehen. Irre, wie das Team aus St. Louis nach dem Sturz ans Tabellenende der Conference das Feld von hinten aufgerollt und sich auf Platz 3 in der Central Division vorgearbeitet hat. Ich traue der Mannschaft in ihrer derzeitigen Verfassung sogar den Conference-Titel zu, da es in beiden Gruppen keinen wirklichen Überflieger gibt. Gespannt bin ich auf die San Jose Sharks, die zwei Wochen vor Beginn der Playoffs wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring taumeln und am Donnerstag die siebte Niederlage hintereinander kassiert haben. In dieser Form werden sie gegen die Vegas Golden Knights nichts ausrichten können.

Im Osten deutet alles auf ein höchst reizvolles Duell zwischen den New York Islanders und den Pittsburgh Penguins hin. Fraglich ist nur noch, welcher der beiden Vertretungen sich das Heimrecht sichert. Vielleicht wäre es für die Islanders sogar von Vorteil, nicht als Zweiter in der Metropolitan Division über die Ziellinie zu gehen. Denn dann würde weniger Druck auf ihnen lasten, gleich mit einem Sieg vor eigenem Publikum in die erste Runde starten zu müssen. In Pittsburgh könnten sie aus einer sicheren Defensive heraus versuchen, mindestens ein Spiel zu gewinnen und dann in den folgenden Partien zuhause nachlegen.

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