FLA Brad MArchand

Die Florida Panthers werden in den nächsten Wochen auf ihren Flügelstürmer Brad Marchand verzichten müssen. Den 37-jährige Kanadier plagt eine hartnäckigen Unterkörperverletzung. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Marchand sogar operiert werden muss.

„Es wird eine Entscheidung darüber getroffen werden, wie er am besten wieder zu 100 Prozent gesund wird“, sagte Panthers-Trainer Paul Maurice am Montag. „Ich denke, selbst wenn es keine Operation wird, sprechen wir immer noch von einem langfristigen Prozess. Das wird nicht nur ein paar Tage dauern. Wir sprechen hier von Wochen.“

Marchand hatte bereits vor den Olympischen Spielen Milano Cortina zehn Spiele verpasst und fehlte auch während des Olympischen Turniers in zwei Spielen, um im großen Finale zurückzukehren. Am Ende gewann er mit Kanada Silber (1:2 n.V. gegen die USA).

Zurück in Florida bestritt Marchand seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs sechs Spiele (2-2-4). Insgesamt bringt er es in der laufenden Saison in 52 Partien auf 54 Scorerpunkte (27-27-54) und ist damit der zweitbeste Panthers-Spieler in Sachen Tore und Punkte.

TOR@FLA: Marchand gelingt der erste Treffer

Florida (31-29-3) hat als amtierender Stanley Cup Champion satte elf Punkte Rückstand auf den letzten Wildcard-Platz in der Eastern Conference, den aktuell die Boston Bruins belegen. Das Verletzungspech zieht sich bereits durch die gesamte Saison. Nach Kapitän Aleksander Barkov und zwischenzeitlich Power Forward Matthew Tkachuk bricht mit Marchand nun der nächste Schlüsselspieler weg.

„Er hat seit ein paar Monaten mit etwas zu kämpfen, aber wir konnten es unter Kontrolle halten“, so Maurice. „Es gab Zeiten, in denen er nicht spielte und es irgendwie durchhielt, dann kam es wieder zurück. Auf dieser Reise sind wir zu einem Punkt gekommen, an dem es sich nicht mehr erholte, sondern nur noch schlimmer wurde. Wir hoffen, dass wir es früh genug erkannt haben und hoffen, dass wir diese Woche wissen, was es ist.“

Jones vor Comeback

Immerhin könnte mit Verteidiger Seth Jones bald ein schmerzlich vermisster Spieler zurückkehren und für einen Playoff-Push sorgen. Nach einem Schlüsselbeinbruch konnte er zuletzt schon wieder ohne No-Contact-Jersey mittrainieren.

„„Seth hatte ein Zeitfenster von sechs bis acht Wochen. Es wird wahrscheinlich bis zur achten Woche dauern“, sagte Maurice. „Er muss noch medizinisch freigegeben werden. Er mit Vollkontakt spielen, aber die Heilung ist noch nicht komplett abgeschlossen. Wir glauben, dass er sich in die richtige Richtung entwickelt. Im besten Fall können wir ihn in der nächsten Woche wieder in unserer Aufstellung sehen. Aber das wissen wir noch nicht.“

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