Die Washington Capitals als Aufbaugegner? Es ist kaum vorstellbar, dass dies funktionieren könnte, doch im Falle der Minnesota Wild scheint das durchaus im Rahmen des Möglichen zu sein. Am Dienstag empfangen sie im heimischen Xcel Energy Center von St. Paul das punktbeste Team der Liga, und mit dem haben sie noch eine Rechnung offen. 14 Tage ist es her, dass die Wild als Tabellenführer der Western Conference in der US-Hauptstadt bei den Capitals antraten. Diese hatten sich zu diesem Zeitpunkt, nach vier Niederlagen hintereinander, in einer kleinen Krise befunden. Die Capitals gingen hochmotiviert gegen den Klassenprimus des Westens in die Partie und erkämpften sich einen 4-2 Sieg. Alex Ovechkin beendete in dieser Begegnung mit dem Treffer zum 2-0 seine Torflaute und seitdem ging es mit den Capitals wieder bergauf. Neun von zehn möglichen Punkten fuhren sie in den folgenden fünf Partien ein, sie untermauerten damit ihre Spitzenstellung und auch Ovechkin (2 Tore, 2 Assists) punktete wieder in gewohnter Manier.
Auf der Suche nach der Form
Die Wild stecken in einer Krise, doch mit den Capitals haben sie noch eine Rechnung offen

© Gregory Shamus/Getty Images

















