Doch nicht nur Spieler aus der 'zweiten Reihe' genießen das Erlebnis der Heimkehr.
Schon im Jahre 2008 berichtete Steven Stamkos begeistert von seiner ersten Heimkehr mit den Tampa Bay Lightning nach Toronto. Der damals erst 18-Jährige, im Vorort Unionville aufgewachsen, spielte damals erstmals auf NHL-Niveau gegen die Leafs, das Lieblingsteam aus seiner Kindheit.
Auch ihn unterstützen damals weit über 50 Verwandte und Freunde im Air Canada Centre. Der damalige Nummer 1-Draft-Pick gab sich aufgeregt: "Die kanadischen Medien schauen hier auf jede Kleinigkeit. Nichts bleibt unkommentiert. Ich versuche mich ganz auf mein Spiel zu konzentrieren."
An diesen Druck und die Aufmerksamkeit musste sich auch Johnny Gaudreau von den Calgary Flames im Jahre 2015 erst noch gewöhnen, als er mit den 'Flames' in Philadelphia bei den dortigen Flyers antreten durfte.
Der damals erst 21-jährige Stürmer trat zu seinem ersten Spiel daheim an, aß dem Vernehmen nach vor dem Spiel bei der Großmutter daheim noch Ravioli, genoss die Aufmerksamkeit der Familie in der Heimat. Er soll sogar daheim geschlafen haben, im Haus seiner Eltern.
Die Gloucester Catholic High School hat seine Trikotnummer damals ihm zu Ehren gesperrt. Und im Wells Fargo Center, da wo er früher so viele Spiele der Flyers als Fan beobachtet hatte, da erwarteten ihn 35 Familienmitglieder zu seinem ersten Auftritt mit den Westkanadiern aus Calgary.
"Wenn man mir das noch vor 12 Monaten gesagt hätte, ich hätte es nicht glauben können, dass es einmal so kommen wird" strahlte Gaudreau damals.
Ein Gefühl, welches nun auch Auston Matthews erleben durfte, als er am Freitag erstmals wieder in Arizona auftrat.