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Alex Ovechkin führt Capitals zum Sieg

Washington entscheidet Spiel 3 bei den Pittsburgh Penguins knapp mit 4:3 Toren für sich

von Robin Patzwaldt @nhlde / NHL.com/de Autor

Dank eines späten Toren von Alex Ovechkin, der knapp 70 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum letztendlich entscheidenden 4:3 einnetzen konnte, siegten die Washington Capitals in Spiel 3 in der Serie der zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Eastern Conference bei den Pittsburgh Penguins, gingen auswärts in der PPG Paints Arena mit 2:1 in Führung.

Es war der bereits siebte spielentscheidende Treffer in den Playoffs für den erfahrenen Russen, der damit einen neuen Franchise Rekord aufstellte. Zudem verlängerte sich dadurch die Serie von Ovechkin, der in den letzten vier Begegnungen jeweils unter den Torschützen war, dabei jetzt insgesamt fünf Tore verbuchen konnte. 

"Ich habe den Pfosten getroffen, und es war gut, dass ich noch nicht die Arme hochgerissen hatte um zu jubeln. So konnte ich erfolgreich nachsetzen", so der Siegtorschütze im Rückblick. "Es war ein wichtiges Tor. Wir wollten unbedingt den Sieg holen. Das haben wir geschafft. Ganz egal wer am Ende das Tor macht. Wir haben alles reingelegt und sind belohnt worden. So müssen wir weitermachen."

Spiel 4 der Serie steigt am Donnerstag (7 p.m. ET; NBCSN, TVAS, SN) an gleicher Stelle. 

"Die Penguins hatten viel Zeit in der Offensive", resümierte Coach Barry Trotz. "Wir waren teilweise sehr in die Defensive gedrängt. Es war ein Duell zweier guter Teams, es gab nicht viel Platz. Beide Teams waren sehr engagiert heute."

Torhüter Braden Holtby kam auf 19 Saves für Washington. Sein Gegenüber Matt Murray auf deren 18. 

"Es war ein enges Spiel", bestätigte Murray. "Es gab nicht ganz so viele Torschüsse diesmal. Trotzdem waren einige Chancen für beide Mannschaften dabei. Der Ausgang der Begegnung war sehr offen. Beide Teams hätten das Spiel für sich entscheiden können. Natürlich können wir einiges verbessern, doch über weite Phasen haben wir es wirklich gut gemacht heute."

John Carlson hatte die Caps in der ersten Minute des Mitteldrittels in Führung geschossen. Jake Guentzel und Patric Hornqvist die Penguins dann innerhalb von gut zwei Minuten mit 2:1 in Front gebracht. Chandler Stephenson traf in der 32. Minute zum 2:2 für die Gäste, die erstmals nach drei Spielen ohne ihn wieder auf Evgeni Malkin zurückgreifen konnten.

Noch vor Drittelende markierte Sideney Crosby die erneute Führung für die Gastgeber. Er profitierte dabei von einer schönen Vorarbeit von Guentzel. 
"Wir haben ihnen heute nicht viel angeboten, haben es gut gemacht. In Zukunft müssen wir Strafzeiten noch konsequenter vermeiden, ihnen weniger Möglichkeiten im Powerplay anbieten. Alle Reihen waren heute gut im Spiel, hatten ihre Möglichkeiten. Leider waren unsere Gegner heute sehr effizient in Sachen Chancenverwertung."

Matt Niskanen gelang der Ausgleich zum 3:3 in der sechsten Minute des dritten Drittels. Sein Schlagschuss konnte von Murray nicht entschärft werden, rutschte von seiner Fanghand ins Netz. Das Torschussverhältnis im Schlussdrittel betrug 10:3 zu Gunsten der Hauptstädter, die durch Ovechkin kurz vor dem Ende zum wichtigen Auswärtssieg und zur Serienführung kamen.

"Es ist grundsätzlich immer sehr schwer ein Playoffspiel zu gewinnen", befand Pens-Coach Mike Sullivan. "Beide Teams waren heute dazu in der Lage am Ende als Sieger das Eis zu verlassen. Wir müssen das jetzt abhaken und uns ganz auf das nächste Spiel konzentrieren."

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