Die Hausherren können jedoch befreit aufspielen, während sich die Avalanche nicht viele Ausrutscher leisten sollten, vor allem nicht, wenn sie sich den zweiten Platz von den Dallas Stars in der Tabelle der Central Division zurückholen wollen. Bei dem Vorhaben kann Colorado auf alle Mann zurückgreifen, bei den Senators stehen die Stürmer Nick Paul und Vladislav Namestnikov auf der Verletztenliste.
Wiedersehen nach fünf Tagen
Am vergangenen Samstag gaben die St. Louis Blues (32-14-8) als Tabellenerster der Central Division ein Gastspiel bei den Winnipeg Jets (26-23-5) und mussten sich mit 2:5 geschlagen geben. Im heimischen Enterprise Center haben sie nun gegen den Divisionsrivalen die Gelegenheit, Revanche zu nehmen (Fr. 2 Uhr MEZ; NHL.tv).
Am Dienstag bezwang der amtierende Stanley Cup Champion aus St. Louis die Carolina Hurricanes mit 6:3 und sorgte bereits für etwas Wiedergutmachung. Zuhause fühlen sich die Blues pudelwohl: In ihren vergangenen elf Heimpartien ließen sie nur einen Zähler liegen (10-0-1).
Die Jets gewannen zwar nur zwei ihrer letzten zehn Auftritte (2-7-1), nahmen jedoch aus den Begegnungen mit den Blues und Nashville Predators (1:2 OT) drei Punkte mit.
Pleite verkraften
Zum Abschluss ihrer fünf Partien umfassenden Auswärtstour treten die Vancouver Canucks (30-19-5) gegen die Minnesota Wild (24-22-6) im Xcel Energy Center von St. Paul an (Fr. 2 Uhr MEZ; NHL.tv).
Nach fünf doppelten Punktgewinnen in Folge, übernahmen die Westkanadier die Tabellenführung in der Pacific Division, zogen zuletzt aber bei den heimstarken Hurricanes (3:4 SO) und Boston Bruins (0:4) den Kürzeren. War dies das Ende ihres Höhenflugs?
Vancouvers kommende Aufgabe wird kaum leichter sein, denn frischen Mutes werden die Wild ihre Gäste empfangen, nachdem sie vor zwei Tagen den Chicago Blackhawks (3:2 OT) das Nachsehen gegeben hatten. Der St. Gallner Kevin Fiala war als Doppeltorschütze der Wegbereiter zum 15. Saison-Heimsieg der Wild (15-7-4).
Wohin geht die Reise?
Es zieht sich wie ein Roter Faden durch die Saison der Nashville Predators (25-20-7), kaum glaubt man, dass sie die Kurve gekriegt haben, kommt es wieder zu einem Rückschlag, meist zuhause wie beim 0:3 gegen die Golden Knights. Da dürfte es der Truppe aus der Music City gerade recht sein, dass sie in der Fremde bei den Calgary Flames (27-21-6) im Scotiabank Saddledome antreten dürfen (Fr. 3 Uhr MEZ; NHL.tv).