14 Tore: Das Offensivspektakel in Spiel 1 gegen die Oilers
Wenn eine Mannschaft sechs Gegentore kassiert und trotzdem gewinnt, spricht das für die Qualität der Offensive. Die Avalanche und die Oilers lieferten sich im 1. Spiel des Western Conference Finales ein echtes Offensivspektakel. Fünf Tore ereigneten sich im ersten Spielabschnitt, sechs Treffer im zweiten Drittel, drei Tore im letzten Abschnitt. Der Endstand: 8:6.
Bemerkenswert: Zwölf Spieler der Avalanche trugen sich in die Scorerliste ein. Mit acht Toren in einem Spiel stellte Colorado ihren Playoff-Rekord ein. Dies gelang zuvor lediglich im Jahre 1996 in Spiel 2 des Stanley Cup Finale gegen die Florida Panthers und im Jahre 2002 in Spiel 2 der 2. Playoff-Runde gegen die San Jose Sharks.
Shutout von Pavel Francouz gegen Edmonton
Video: EDM@COL, Sp2: Francouz stoppt 24 zum 4:0 der Avs
Torhüter Pavel Francouz hat sich in der Serie gegen die Oilers als erstklassiger Backup erwiesen. Im ersten Spiel gegen die Oilers wurde der Goalie eingewechselt, als sich der Stammtorwart Darcy Kuemper eine Verletzung zugezogen hatte. Es war nicht der einfachste Zeitpunkt für einen Kaltstart. Kuemper hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei Gegentreffer kassiert. Auch Francouz musste daraufhin drei Mal hinter sich greifen.
Umso beeindruckender, welche Leistung er in Spiel 2 ablieferte. Beim 4:0-Triumph glänzte er mit 24 Saves und feierte einen Shutout. Es war das bislang einzige Spiel in den Playoffs, in dem die Avalanche ohne Gegentor blieben. "Ich war ein bisschen nervös", gab er zu. "Aber was mir geholfen hat, war die Art und Weise, wie unser Team heute Abend seit den ersten Sekunden gespielt hat. Ich wusste, dass sie mir sehr helfen würden. Das hat mich ruhiger gemacht und ich konnte mich einfach auf mein Spiel konzentrieren." Auch in den beiden folgenden Spielen erwies er sich als guter Rückhalt und trug seinen Teil zum Sweep bei.
Hattrick von Kadri gegen die Blues
Nazem Kadri überragte in Spiel 4 der 2. Runde gegen die St. Louis Blues, als er den ersten Playoff-Hattrick seiner Karriere erzielte und zudem einen Treffer vorbereitete. Nach dem 6:3-Triumph sagte der Center: "Ich wollte heute Abend diesem Spiel wirklich meinen Stempel aufdrücken. Ich habe versucht, das so gut wie möglich zu machen. Manchmal muss man geduldig sein und warten. Ich konnte früh im zweiten Drittel zuschlagen und konnte das Mojo in Gang bringen, sowohl individuell als auch als Team. Es fühlt sich fantastisch an."