Das lange Warten hat ein Ende für die Minnesota Wild. Zu Hause in der Grand Casino Arena gewannen sie am Donnerstag in Spiel 6 ihrer Serie der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 in der Western Conference gegen die Dallas Stars mit 5:2. Damit entschieden sie erstmals seit 2015 eine Playoff-Serie für sich. Entscheidend war an diesem Abend der Auftritt von Quinn Hughes, den General Manager Bill Guerin im Dezember im größten Transfer der Saison nach Minnesota geholt hatte.
„Wir haben einfach so ein gutes Team“, blieb Hughes bescheiden. „Boldy, Kaprizov, Eriksson Ek und Zuccarello und Faber waren in dieser Serie absolute Monster für uns, dazu kam die Tiefe der Mannschaft. Wir sind ein unangenehmer Gegner und Wallstedt war im Tor so gut.“
Neuzugang macht den Unterschied
Hughes' Wechsel nach Minnesota war im Dezember die sensationelle Nachricht in der NHL. Guerin musste dafür teuer bezahlen, mit den jungen Spielern Marco Rossi, Liam Ohgren, Zeev Buium und einem Pick in der ersten Runde des NHL Draft 2026. Aber immerhin ging es um einen der besten Verteidiger der Welt, einen absoluten Superstar.
Guerins Entscheidung machte sich bezahlt. Hughes erzielte in den restlichen 48 Spielen der regulären Saison 53 Punkte (fünf Tore, 48 Assists). In den Playoffs ließ er nicht nach. In den ersten fünf Spielen der Serie steuerte er weitere fünf Assists bei. Sein großer Auftritt kam aber im entscheidenden Spiel 6.
„Ich will ihn nicht zu sehr loben, während er neben mir sitzt“, scherzte Stürmer Matt Boldy bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Zu was er als Spieler fähig ist, ist etwas Besonderes. Das sieht man, seit er nach Minnesota gekommen ist. Da haben wir als Mannschaft einen Sprung gemacht. Jeder Teil unseres Spiels ist mit ihm besser geworden. Wenn ein Spieler so einen Einfluss hat und in den wichtigen Momenten Verantwortung übernimmt, ist es unglaublich ihn auf dem Eis und am Puck zu haben.“
Hughes fackelte am Donnerstag nicht lange, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. In der siebten Minute jagte er einen Schuss ins Kreuzeck und erzielte so das 1:0. Der deutsche Stürmer Nico Sturm war einer der beiden Vorbereiter und sammelte seinen zweiten Assist in seinem dritten Spiel in den diesjährigen Playoffs.





















