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Obwohl die Erste Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 noch nicht komplett abgeschlossen ist, startet am Samstag (8 p.m. ET; So. 2 Uhr MESZ) bereits Spiel 1 der Zweiten Runde zwischen den Carolina Hurricanes und den Philadelphia Flyers. NHL.com/de blickt auf die Best-of-7-Serie voraus…

Der Weg in die Zweite Runde

Carolina setzte sich souverän mit einem Sweep in der Ersten Runde gegen die Ottawa Senators durch. Obwohl die Serie enger war, als es aussieht, brauchten die Hurricanes nur vier Spiele zum Weiterkommen (2:0, 3:2 n.2.V., 2:1, 4:2). 

Philadelphia war in der hitzigen Pennsylvania-Serie gegen die Pittsburgh Penguins sofort auf Betriebstemperatur und gewann die ersten drei Spiele (3:2, 3:0, 5:2). Nach zwei Niederlagen (2:4, 2:3) zeigten die Flyers keine Nerven und beendeten die Serie (4:2) in Spiel 6 (0:1 n.V.).

Flyers ziehen nach Sieg gegen ihren Rivalen in die Zweite Runde ein

DACH-Spieler 

Fehlanzeige

Stürmer

Mit 2,75 Toren pro Spiel stellt Carolina die neuntbeste Playoff-Offensive, gab mit 33,8 Torschüssen pro Partie die meisten aller teilnehmenden Teams ab und hatte mit einer Erfolgsquote von 13,3 Prozent das zehntbeste Powerplay. Die dominanteste Sturmreihe war die um Top-Scorer Taylor Hall (2-5-7), Logan Stankoven (4-1-5) und Jackson Blake (1-3-4), die es zusammen auf sieben Tore, darunter zwei Siegtreffer, eine Plus-Minus-Bilanz von +11 und 16 Punkte bringt. Auch Sebastian Aho (3-0-3, ein Siegtreffer) und Jordan Martinook (1-0-1, ein Siegtreffer, 13 Checks, fünf Blocks) ragten heraus. Definitiv noch Steigerungspotenzial haben die eigentlichen Go-To-Stürmer Seth Jarvis (0-2-2), Nikolaj Ehlers (0-1-1) und Andrei Svechnikov (0-0-0).

CAR@OTT, Sp4: Hall verwertet Jankowskis Vorlage zum 1:0

Philadelphia kam auf 2,67 Tore/Spiele (10.), 25,8 Torschüsse/Spiel (13.) und 11,8 Prozent im Powerplay (12.). Die Flyers verteilten ihr Scoring auf mehrere Schultern. Neun verschiedene Stürmer erzielten mindestens ein Tor. Top-Torjäger war Rookie Porter Martone (2-1-3), der mit zwei Game Winning Goals der Senkrechtstarter in den Playoffs 2026 ist. Auf jeweils vier Scorerpunkte kommen Travis Konecny (1-3-4), Noah Cates (1-3-4) und Trevor Zegras (1-3-4). Ein wenig hinter den Erwartungen blieben bislang Owen Tippett (1-1-2), Matvei Michkov (0-1-1) und Tyson Foerster (0-0-0) zurück. Letzterer ist der einzige Angreifer bei Philadelphia, der noch ohne Scorerpunkt ist.

PHI@PIT, Gm 2: Martone nutzt einen Rebound und erzielt im zweiten Drittel den Führungstreffer.

Verteidiger

Die Defensive ist das absolute Prunkstück der Hurricanes, die im Schnitt nur 1,25 Gegentore/Spiel kassierten (T-1.), 27,5 gegnerische Torschüsse/Spiel zuließen (7.) und ein schier unbezwingbares Penalty Killing (95,2 Prozent, 1.) hatten. Punktbester Abwehrmann ist K’Andre Miller mit drei Assists (0-3-3), überraschend noch ohne Scorerpunkt ist Offensivverteidiger Shayne Gostisbehere (0-0-0). Dem Team aus Raleigh gelang noch kein einziges Verteidiger-Tor (0-5-5). Wertvolle Defensivarbeit verrichteten insbesondere Sean Walker (16 Checks, sieben Blocks), Jaccob Slavin (drei Checks, acht Blocks) und Miller (fünf Checks, sieben Blocks). Carolina steht engmaschig im Verbund, hält den Gegner auf den Außen und lässt fast nichts zu. Das PK agiert kompakt und sehr aggressiv zugleich.

Auch die Flyers waren sehr stark in der Defensive mit 1,83 Gegentoren/Spiel (3.), 26,5 zugelassenen Torschüssen (5.) und 84,2 Prozent in Unterzahl (8.). Kein Team fuhr bislang mehr Checks als Philadelphia, das 248 Hits austeilte (1.) und 94 Schüsse blockte (3.). Sechs Verteidiger-Tore (6-10-16) sind der Bestwert unter allen Playoff-Teams. Fünf von sieben eingesetzten Abwehrspielern trafen. Die Top-4-Verteidiger Rasmus Ristolainen (1-4-5), Travis Sanheim (2-1-3), Jamie Drysdale (1-2-3) und Cam York (1-1-2, ein Siegtreffer) sind bislang kaum zu stoppen. Nick Seeler, Abwehrspieler im dritten Paar, war mit 16 Checks, zwölf Blocks und einem Plus-Minus-Wert von +3 eine menschgewordene Mauer.

Torhüter

Frederik Andersen erhielt das Starter-Mandat bei den Hurricanes und zahlte das Vertrauen mit starken Leistungen (vier Siege, 1,1 Gegentore/Spiel, 95,5 Prozent Fangquote, ein Shutout) zurück. Der 36-jährige Däne ist zwar verletzungsanfällig, aber mit 89 Playoff-Einsätzen in elf Playoff-Runs ein ganz erfahrener Mann.

Bei Flyers hütet Dan Vladar das Tor. Der 28-jährige Tscheche feierte in der Erstrunden-Serie seine ersten beiden Karriere-Shutouts in den Stanley Cup Playoffs und hatte mit einem Gegentorschnitt von 1,61 und einer Fangquote von 93,7 Prozent ebenfalls enorm starke Statistiken. Für den 1,96-Meter-Mann ist es der dritte Playoff-Run (acht Spiele).

PIT@PHI, GM 6: Vladar behält zum zweiten Mal eine Weiße Weste in der Ersten Runde

Carolina kommt weiter, wenn…

…es beim Schuss-Management so effektiv bleibt wie zuvor und wenn Jarvis, Ehlers und Svechnikov ihre Knoten lösen.

Philadelphia kommt weiter, wenn…

…sich Vladar in einen Rausch spielt und über das starke Secondary Scoring und die Tiefe Dauerdruck erzeugt werden kann, die das gegnerische Bollwerk ins Wanken bringt.

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