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Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Die Boston Bruins (3-0-0) und die Tampa Bay Lightning (3-0-0) hielten sich in ihren drei Spielen schadlos und führen die MassMutual East Division und Discover Central Division als Spitzenreiter an. Ebenfalls eine blütenreine Weste behielten die New York Rangers (2-0-0) und Toronto Maple Leafs (2-0-0) sowie die Colorado Avalanche (1-0-0) und New York Islanders (1-0-0). Die zwei Letztgenannten bekamen jedoch nur einmal die Chance zu punkten.
Ohne dass Zählbares für sie heraussprang, absolvierten die Vancouver Canucks (0-4-0), die Los Angeles Kings (0-3-0), die Washington Capitals (0-3-0), die Pittsburgh Penguins (0-2-0) und die Minnesota Wild (0-1-0) ihr Wochenprogramm.
1. Tampa Bay Lightning (7-1-1, Vorwoche: 2)
Dreimal zuhause angetreten, dreimal gewonnen. Die Tampa Bay Lightning bauten in den Partien gegen die Nashville Predators (5:2) und Detroit Red Wings (5:1, 3:1) ihre Siegesserie auf vier Partien und ihre Punkteserie auf fünf Spiele aus.
Mit den Centern Barclay Goodrow (2 Tore, 2 Assists), Brayden Point (2 Tore, 1 Assist) und Yanni Gourde (2 Tore) hatten die Lightning drei Doppeltorschützen in ihren Reihen.
Diese Woche treten die Lightning viermal auswärts an, in Nashville und in Sunrise bei den Florida Panthers.

DET@TBL: Lightning mit drei schnellen Toren im 1.

2. Vegas Golden Knights (7-1-1, Vorwoche: 3)
Die Vegas Golden Knights lassen sich zurzeit von keinen Unwägbarkeiten aus dem Konzept bringen. Nachdem sie acht Tage lang aufgrund des COVID-19-Protokolls nur eingeschränkt trainieren konnten, meldeten sie sich mit zwei doppelten Punktgewinnen gegen die Kings (5:2, 4:3) zurück und zogen an den Avalanche auf Platz eins in der Honda West Division vorbei.
Zwölf verschiedene Spieler der Golden Knights punkteten in den zwei Partien. Linksaußen Max Pacioretty führt die Liste mit vier Assists an.
In den kommenden sieben Tagen ist Vegas viermal gefordert, zweimal zuhause gegen die Anaheim Ducks, bei den San Jose Sharks und wieder daheim in Las Vegas gegen die Avalanche.
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3. Boston Bruins (8-1-2, Vorwoche: 6)
Seit acht Spielen punkten die Boston Bruins in schöner Regelmäßigkeit (7-0-1). In den vergangenen sieben Tagen gaben sie den Capitals (5:3) und Philadelphia Flyers (4:3 OT, 2:1) das Nachsehen.
Kaum zu stoppen war Rechtsaußen David Pastrnak (5 Tore, 2 Assists), der an sieben von Bostons elf Toren beteiligt war. Linksaußen Brad Marchand (2 Tore, 2 Assists) und Center Patrice Bergeron (1 Tor, 3 Assists) sammelten jeweils vier Scorerpunkte.
Den Bruins sind vier Ruhetage vergönnt, ehe sie bei den Rangers und anschließend bei den Islanders antreten.

BOS@PHI: Bergeron gewinnt Spiel im PP und in OT

4. Colorado Avalanche (7-3-1, Vorwoche: 1)
Die Colorado Avalanche verteidigten zunächst mit einem Heimerfolg gegen die Wild ihren ersten Platz in der Honda West Division, mussten diesen jedoch anschließend räumen. Auch weil ihre weiteren drei angesetzten Partien aufgrund der COVID-19-Bestimmungen abgesagt wurden.
Die Tore zu ihrem einzigen Sieg erzielten die Rechtsaußen Valeri Nichushkin (1 Tor) und Logan O'Connor (1 Tor). Torhüter Philipp Grubauer brachte es in der Partie mit 27 Saves auf eine Rettungsquote von 96,4 Prozent.
Alle Spiele der Avalanche bis zum 11. Januar wurden verlegt. Ihre nächste Partie ist für den 14. Januar gegen die Vegas Golden Knights angesetzt.
5. Toronto Maple Leafs (9-2-1, Vorwoche: 8)
Nicht den Hauch einer Chance ließen die Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena ihren Gästen aus Vancouver (7:3, 5:1). Die Maple Leafs verteidigten damit ihren ersten Platz in der Scotia North Division.
Die meiste Freude am Toreschießen fanden Torontos Center Auston Matthews (4 Tore) und Jason Spezza (3 Tore). Rechtsaußen Mitch Marner (1 Tor, 5 Assists) war ihr punktbester Mann.
Nach einem weiteren Match gegen die Canucks treten die Maple Leafs zu zwei Original-Six-Duellen mit den Montreal Canadiens an.

VAN@TOR: Matthews trifft im ersten Drittel

6. Philadelphia Flyers (8-3-2, Vorwoche: 5)
Dass sie mit den Besten der Liga mithalten können, zeigten die Philadelphia Flyers in den Heimpartien gegen die Bruins (3:4 OT, 1:2) und bei den Capitals (7:4).
Eine starke Rückkehr nach seiner Verletzung, wegen der er zehn Spiele pausieren musste, feierte in der US-Hauptstadt Center Sean Couturier (2 Tore, 1 Assists). Wochenbester Punktelieferant der Flyers war Linksaußen James van Riemsdyk (2 Tore, 3 Assists) und Center Scott Laughton (3 Tore, 1 Assist) verbuchte seinen ersten NHL-Hattrick beim Schützenfest in Washington.
Im zweitägigen Rhythmus bekommen es die Flyers in dieser Woche mit den Capitals, New Jersey Devils und den Rangers zu tun.

7. Montreal Canadiens (8-2-2, Vorwoche: 9)
Die Montreal Canadiens holten aus den vier Partien gegen die Canucks (6:2, 5:3) und Ottawa Senators (2:3, 2:1) sechs von acht möglichen Zählern und bleiben den Maple Leafs im Kampf um die Divisions-Führung auf den Fersen.
Verteidiger Jeff Petry (4 Tore, 2 Assists) führt die teaminterne Wochenwertung der Frankokanadier vor Rechtsaußen Josh Anderson (4 Tore, 1 Assist) und Center Nick Suzuki (1 Tor, 4 Assists) an.
Diese Woche haben die Canadiens die Gelegenheit, Platz eins in der Scotia North zu erklimmen. Und zwar in direkten Aufeinandertreffen mit den Maple Leafs sowie in einer Partie gegen die Edmonton Oilers.

MTL@OTT: Anderson findet den Weg ins Tor

8. Washington Capitals (6-3-3, Vorwoche: 4)
Die Washington Capitals würden am liebsten die vergangenen sieben Tagen vergessen machen, nach den drei Niederlagen hintereinander gegen die Bruins (3:5), Rangers (2:4) und Flyers (4:7).
An ihrem Kapitän Alex Ovechkin (3 Tore, 2 Assists) lag es am wenigsten, dass die Capitals mit leeren Händen dastanden. Auf vier Scorerpunkte kamen Rechtsaußen Tom Wilson (1 Tor, 3 Assists) und Center Nicklas Backstrom (1 Tor, 3 Assists).
Für Wiedergutmachung sorgen können die Capitals in ihren nächsten vier Partien gegen die Flyers, die Buffalo Sabres (2x) und die Penguins.

MTL@OTT: Anderson findet den Weg ins Tor

9. Carolina Hurricanes (7-2-0, Vorwoche: 10)
Die Carolina Hurricanes sitzen nach ihren Siegen gegen die Chicago Blackhawks (4:3 SO, 4:6) und Columbus Blue Jackets (6:5) den in der Discover Central Division erstplatzierten Lightning mit einem Punkt Rückstand im Nacken.
Mit 13 Toren wusste die Offensive der Hurricanes zu überzeugen. Neun ihrer Spieler waren im Abschluss erfolgreich, darunter mit Center Jordan Staal (1 Tor, 4 Assists) auch ihr punktbester Akteur.
Die Hurricanes gastieren zunächst ein weiteres Mal in Columbus und reisen anschließend zu den Dallas Stars weiter, gegen die sie zweimal im American Airlines Center antreten.
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10. St. Louis Blues (7-4-1, Vorwoche: 7)
Nachdem sie am Dienstag gegen die Arizona Coyotes ihren vierten Zweier hintereinander eingefahren hatten, verloren die St. Louis Blues den Erfolgsfaden und zogen zweimal den Kürzeren (4:3, 3:4, 1:3).
Center Mike Hoffman (3 Tore) sowie die Verteidiger Colton Parayko (3 Assists) und Torey Krug (3 Assists) durften sich über jeweils drei Torbeteiligungen freuen.
Zwischen zwei weiteren Duellen mit den Coyotes geben die Blues ein Gastspiel im Xcel Energy Center der Wild.
11. Florida Panthers (6-1-2, Vorwoche: 11)
In ihren ersten acht Saisonpartien konnten die Florida Panthers jeweils punkten, jüngst gegen die Nashville Predators (5:6 OT, 2:1). Doch zuhause gegen die Detroit Red Wings fand die Serie ihr Ende (1:4).
Linksaußen Jonathan Huberdeau (3 Tore, 2 Assists) lieferte in der ersten Begegnung gegen die Predators ein Fünf-Punkte-Spiel ab, Center Aleksander Barkov (2 Tore, 2 Assists) brachte es gegen die Predators in der Summe auf vier Punkte und Center Alexander Wennberg (1 Tor) schoss den Ehrentreffer gegen Detroit.
Herausgefordert werden die Panthers diese Woche erneut von den Red Wings und zweimal von den Lightning.
12. Dallas Stars (5-2-2, Vorwoche: 12)
Etwas mehr hatten sich die Dallas Stars aus ihren Spielen in Columbus (6:3, 3:4) und zuhause gegen die Blackhawks (1:2 OT) erhofft. Am Ende holten sie drei von sechs möglichen Punkten.
Center Joe Pavelski (2 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen Alexander Radulov (1 Tor, 4 Assists), der im Spiel gegen Chicago verletzungsbedingt ausfiel, durften mit ihrem Punkteschnitt von 1,67 und 2,5 zufrieden sein.
Erneut die Red Wings und zweimal die Hurricanes sind die kommenden Gäste der Stars, gegen die sie wieder öfters punkten möchten.

DAL@CBJ: Pavelski holt in Überzahl sein zweites Tor

13. Winnipeg Jets (7-3-1, Vorwoche: -)
Ob mit oder ohne Patrik Laine, die Winnipeg Jets haben sich einen Platz in der Bestenliste redlich verdient. Nach einer Niederlage und zwei Siegen gegen die Calgary Flames (3:4 SO, 3:2, 4:1) sind die Jets der ärgste Verfolger der Maple Leafs und Canadiens in der Scotia North.
Center Mark Scheifele (2 Tore, 2 Assists) punktete in allen drei Partien. Fünf Spieler brachten es auf jeweils drei Scorerpunkte.
In dieser Woche werden die Jets in Calgary und zweimal im heimischen Bell MTS Place von den Senators getestet.
14. Pittsburgh Penguins (5-5-1, Vorwoche: 13)
Bei den Pittsburgh Penguins ist der Wurm drin. Von den ersten fünf Partien ihrer sechs Spiele umfassenden Auswärtstour gewannen sie nur eine (1-3-1). Jüngst unterlagen sie den Rangers (1:3) und den Islanders (3:4).
Als einzige Spieler der Penguins konnten Center Evgeni Malkin (1 Tor, 1 Assist) und Linksaußen Jake Guentzel (1 Tor, 1 Assist) mehrfach punkten.
Vier Tage lang haben die Penguins die Gelegenheit ihre Wunden zu lecken, dann geht es für sie erneut zu den Islanders, bevor sich die Capitals in der PPG Paints Arena von Pittsburgh die Ehre geben.

PIT@NYI: Malkin schlägt Varlamov

15. Edmonton Oilers (6-7-0, Vorwoche: 14)
Die Edmonton Oilers treten auf der Stelle. Nach einem Heimerfolg gegen Ottawa (4:2) zogen sie in Calgary (4:6) den Kürzeren.
Hoffnung machen darf den Oilers, dass mit Rechtsaußen Jesse Puljujarvi (3 Tore) einer ihrer jungen Stürmer endlich Gefallen am Toreschießen fand. Die teaminterne Scorerwertung der Oilers führt mit Center Connor McDavid (1 Tor, 3 Assists) ein alter Bekannter an.
Die Oilers gastieren in dieser Woche zweimal bei den Senators sowie einmal in Montreal.

EDM@CGY: McDavid trifft im ersten Drittel

16. Minnesota Wild (6-5-0, Vorwoche: 15)
Nur einmal bekamen die Minnesota Wild die Möglichkeit ihr Können zu zeigen. Sie lieferten in Denver bei den Avalanche (1:2) eine akzeptable Vorstellung ab, mussten aber ohne Punktgewinn die Heimreise antreten.
Als Torschütze zeichnete sich Kirill Kaprizov (1 Tor) aus.
Ihren nächsten Auftritt haben die Wild am Donnerstag gegen St. Louis. Zwei Tage darauf gastieren sie im Staples Center von Los Angeles.