tkachuks

Nachdem die NHL die reguläre NHL-Saison 2019/20 seit dem 12. März aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus pausieren lässt, versorgt euch NHL.com/de weiterhin mit Informationen. Heute stellen wir euch den besten Social-Media-Content aus dieser Woche vor.

Bruder-Action

In dieser Woche gab es wieder eine Menge Bruder-Action: Im Hause Tkachuk wurde Padel gespielt, eine Mischung aus Tennis und Squash. Dabei standen sich wie schon beim Basketball-Duell in der Vorwoche Brady Tkachuk (20, Ottawa Senators) und Matthew Tkachuk (22, Calgary Flames) gegenüber. Außerdem hatte auch Vater und Ex-NHLer Keith Tkachuk (48, 1201 NHL-Spiele für die Winnipeg Jets, Phoenix Coyotes, Atlanta Thrashers und St. Louis Blues) einen Gastauftritt. Er war nicht nur Schiedsrichter, sondern auch ein Stück weit Reporter und kommentierte das Geschehen süffisant. Darunter markante Sprüche wie "Wie bei den Senators: Früh in Rückstand!" oder "Achtet auf eure Wortwahl, wir haben Nachbarn!" Auf dem Court schenkten sich Brady und Matthew derweil nichts. Brady spielte einen Ball technisch anspruchsvoll zwischen seinen Beinen. Am Ende aber hatte Matthew den längeren Atem, gewann den Matchball und damit auch das zweite Spiel zwischen den Tkachuks.

Bei den Hughes' ging es dagegen auf die Straße. Mit Rollen unter den Schuhen spielten die Gebrüder Quinn Hughes (20, Vancouver Canucks), Jack Hughes (18, New Jersey Devils) und Luke Hughes (16) Street-Hockey gegeneinander. Im Modus "Jeder gegen Jeden" gaben die Hughes-Brüder eine Kostprobe ihrer Stickhandling-Fähigkeiten.

Kreative Workouts

Andere Spieler ließen die Fans an ihren Trainingsprogrammen teilhaben. Doch welche Muskelgruppen brauchen NHL-Spieler? Beine? Definitiv! Arme? Ja! Bauch und Rumpf? Wichtig! Mark Borowiecki, Verteidiger bei den Ottawa Senators, aber ging einen Schritt weiter, fädelte ein Gewicht in eine Schlaufe ein und nahm diese zwischen die Zähne. Die Kiefermuskeln wollte er dabei allerdings nicht trainieren, sondern vielmehr seine Genickmuskulatur, indem er den Kopf immer wieder in den Nacken zog.

Dass der Österreicher Michael Grabner von den Arizona Coyotes ein Modellathlet ist, zeigt er hin und wieder in den sozialen Medien. In dieser Woche standen unter anderem Kniebeugen mit einer Hantelstange auf dem Trainingsplan.

Ganz ohne Hockey-Bezug kommen viele Spieler allerdings nicht aus. "Wer hat gesagt, dass die Outdoor-Saison schon vorbei ist?", stellte Phillip Danault von den Montreal Canadiens eine rhetorische Frage und zeigte dabei ein Video, wie er auf einem zugefrorenen See stehend mit dem Puck spielt.

Ryan Callahan von den Ottawa Senators spielte derweil Indoor-Hockey mit seinem Sohn im Wohnzimmer.

Tyler Bertuzzi von den Detroit Red Wings gelang in den eigenen vier Wänden gar ein Kunstschuss: Er rollte ein Minigolf-Putting-Feld am Ende der Treppe aus und traf aus dem ersten Stock über seinen auf der Treppe stehenden Hund hinweg ins Ziel. Chapeau!

Viel Zeit für Haustiere

Gerade Hunde erfreuen sich dieser Tage ungewohnt großer Aufmerksamkeit. Der deutsche NHL-Top-Scorer Leon Draisaitl stellte seinen sieben Monate alten Kavapu Bowie vor, der die Zeit mit seinem Herrchen sichtbar genoss.

Auch der Schweizer Roman Josi, Kapitän der Nashville Predators, präsentierte seine beiden "besten Freunde": Bella, ein deutscher Schäferhund, und Kingsley, ein Rhodesian Ridgeback, die sich über die Streicheleinheiten des Verteidigers freuten.

Artemi Panarin von den New York Rangers bekam Gesellschaft von seinem kleinen Hund "Mr. Riziy", der ihn aufmerksam beim Tapen seines Schlägers verfolgte und bei jeder Bewegung Panarins auf Hab-Acht-Stellung ging.

Der Hunde-verrückte Verteidiger Marc-Edouard Vlasic von den San Jose Sharks versuchte, mit einem Surfbrett in den Pool zu springen und wurde bei seinen Versuchen von seinem Golden Retriever begleitet.

Auf Auslastung setzte Mitch Marner von den Toronto Maple Leafs, der sein Stickhandling auf Inline-Skates unter den schwerstmöglichen Bedingungen unter Beweis stellte: Sein brauner Labrador nämlich war heiß auf den Ball, doch Marner ließ ihm keine Chance und zeigte sein Können.

Scheifele sorgt für die Frisur der Woche

Selbstquarantäne und Ausgangssperren - das bedeutet auch geschlossene Friseur-Salons. Dass dies eine echte Herausforderung zeigte Mark Scheifele. "Ein Haufen Salat" nannte der Instagram-Kanal der NHL das "Kunstwerk" des Stürmers der Winnipeg Jets. Scheifeles Kopf bestand nämlich fast nur noch aus braunen Locken. Passend dazu war auch sein leicht-schockierter Gesichtsausdruck.