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Kaum geprüft und doch geschlagen

Predators Torwart Rinne wurde im ersten Stanley Cup Finalspiel eiskalt erwischt

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Nashville Predatorsin maalivahti Pekka Rinne nukkuu yleensä yönsä rauhassa, eikä hänellä ole taipumusta järkyttävien painajaisten näkemiseen. Jos hän joskus tulevaisuudessa niitä näkee, on hyvin todennäköistä, että filminpätkässä välähtelee otteita vuoden 2017 Stanley Cup -finaalien ensimmäisestä ottelusta.

Penguins meni jo 3-0-johtoon avauserän lopussa, kun kiekko ponnahti puolustaja Mattias Ekholmin suojuksista sisään. Rinne ei voinut sille osumalle mitään.

Die Nashville Predators haben am Montagabend bewiesen, dass sie ein würdiger Stanley Cup Finalteilnehmer sind. Sie unterlagen zwar in der PPG Paints Arena von Pittsburgh den Pittsburgh Penguins mit 3-5 Toren im ersten Finalspiel, zeigten aber eine Leistung auf die sich aufbauen lässt, vor allem wenn man bedenkt, dass ihr Schlussmann Pekka Rinne einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.

Der finnische Torwart in Diensten der Predators musste vier von elf Torschüssen, die auf seinen Kasten kamen, passieren lassen, ein weiterer, jener von Nick Bonino landete 62 Sekunden vor Spielende zu einem Empty Netter im Netz der Gäste.

Rinne zeigte sich in den Playoffs in überragender Form. Er trug einen maßgeblichen Anteil dazu bei, dass die Predators relativ souverän zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte in ein Stanley Cup Finale eingezogen waren, doch es gibt solche Tage, an denen wirklich nichts zusammengeht - besonders tragisch ist es, wenn es sich ausgerechnet um den Tag eines Finales handelt.

Nashvilles sichtlich bedrückter Torwart beschrieb gegenüber NHL.com/de das Geschehene: "Sie sind ein ziemlich opportunistisches Team, wenn sie Chancen bekommen, dann nutzen sie diese auch. Man darf da nichts zulassen. Beim dritten Tor wurde der Puck unglücklich reingelenkt. Ich bin schon enttäuscht, aber so etwas passiert halt."

In den letzten knapp 4 1/2 Minuten des ersten Spielabschnitts hatte Rinne dreimal den Puck hinter sich aus dem Netz holen müssen und sein Team lag schier aussichtslos mit 0-3 im Hintertreffen. Bei dem von ihm angesprochenen Gegentreffer spielte Nick Bonino mit einer Hand am Schläger die Scheibe quer, Rinne kam mit der Kelle noch dran, doch sein Abwehrversuch missglückte. Die Scheibe landete am rechten Bein von Nashvilles Verteidiger Mattias Ekholm und von dort im Tor.

Video: NSH@PIT, Sp1: Boninos Schuss wird abgefälscht

Es sollte der letzte Torschuss der Penguins für lange Zeit gewesen sein. Zwischen der 21. und 56. Spielminute musste Rinne kein einziges Mal rettend eingreifen. Als er dann beim Handgelenkschuss von Jake Guentzel gefragt war, wurde er kalt erwischt und hatte erneut das Nachsehen. Mit viel Arbeitsaufwand war es zuvor den Predators gelungen den Rückstand zu egalisieren. Seit es in der NHL die Schussstatistik gibt, verbuchte laut den Statistikern von Elias zum ersten Mal ein Team in einem Drittel eines Stanley Cup Finales keinen einzigen Torschuss.

Rinne stimmte zu, dass es schon eine sehr außergewöhnliche Partie war: "Ich versuchte konzentriert zu bleiben und fokussierte mich auf den nächsten Schuss. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal ein solches Spiel erlebt habe. Das war schon ganz schön bitter."

Die Predators haben es geschafft ihr Spiel dem amtierenden Stanley Cup Champion aufzuzwingen und ihn an den Rand einer Niederlage gebracht. Darauf möchten sie aufbauen.

"Letztendlich zählt zwar nur das Ergebnis, doch die Stimmung in der Kabine war nicht so schlecht. Wir können zuversichtlich dem Spiel 2 am Mittwoch entgegensehen. Die Jungs haben das richtig gut gemacht. Wenn wir so auftreten wie heute, dann können wir hier auch etwas reißen", blickte Nashvilles Unglücksrabe Rinne positiv auf das nächste Aufeinandertreffen und fügte hinzu: "Das Schöne an den Playoffs ist, dass man immer eine weitere Chance bekommt."

Video: NSH@PIT, Sp1: Guentzel mit der späten Führung

Nashvilles Cheftrainer Peter Laviolette machte auf der anschließenden Pressekonferenz seinem Torhüter keinerlei Vorwürfe: "Es ist zwar hart, richtig hart, doch das erste Tor fiel bei 3-gegen-5. Und was hätte er beim dritten Tor machen sollen? Der Puck wird von unserem Verteidiger abgelenkt. Wir stellen Pekks, und was er zu leisten imstande ist, nicht in Frage. Er ist der Rückhalt dieser Mannschaft."

Das nächste Aufeinandertreffen zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators findet am Mittwoch erneut in der PPG Paints Arena von Pittsburgh statt (2 p.m. ET).

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