Es war ein Treffer, der in der NHL auch am Tag darauf noch für viel Furore sorgte. Torhüter Jake Allen, derzeit in Diensten der Montreal Canadiens, gab sich begeistert: "Als Goalie würde ich mich natürlich nicht darüber freuen, aber als Fan ist es schon erstaunlich. Wahrscheinlich hat er diese Dinge in einem Hinterhof gelernt. Das wird man noch öfter sehen. Die Kids werden kreativ und haben den Mut, das durchzuziehen."
Doch zu halten, war der Puck seiner Meinung nach nicht: "Dafür habe ich keine Taktik. So etwas trainiert man schlicht nicht. Ich hoffe in solchen Situationen einfach, dass der Kerl danebenschießt. Es gibt viele Momente in Spielen, in denen ein Spieler ein gutes Tor schießt, und man muss einfach den Hut vor ihm ziehen. Mir tut nur der Torwart leid, weil er jetzt ständig in den Highlights zu sehen ist."
Coach Lindy Ruff von den New Jersey Devils schwärmte ebenfalls: "Die jungen Leute dürfen sowas. Und wenn so eine Aktion zum Tor führt, dann erst recht. Man erkennt ihr immenses Talent. Häufig bietet sich so eine Gelegenheit im Ligaalltag nicht, aber es kann effektiv sein, wie wir gesehen haben."
Shea Theodore von den Vegas Golden Knights, seines Zeichens ein ehemaliger Ducks-Spieler, sagte: "Das war wirklich cool. Ein sehr ungewöhnlicher Treffer. Man darf ihm da nicht so viel Zeit geben, aber sowas kann vorkommen. Die Jungs versuchen immer häufiger ungewöhnliche Dinge, wie es scheint." Vegas-Teamkamerad Michael Amadio schloss sich Theodore an: "Er hat zweifelsohne sehr viel Talent. Das konnte man sehen. Ein wirklich irrer Treffer!" Auch Trainer Peter DeBoer war angetan: "Wow! Das war ein Tor, das man sonst nicht in der NHL sieht. Ein ganz besonderer Treffer, das muss ich sagen."