Wie Trotz anmerkte, drehten die Islanders im Mittelabschnitt den Spieß um, mit dem Unterschied, dass sie ihre Überlegenheit in drei Tore durch Josh Bailey in der 26., Mathew Barzal in der 34. und Martin mit seinem ersten Playoff-Treffer in diesem Jahr in der 38. Minute ummünzten. Nach 11:4 Torschüssen für die Gäste zum Auftakt, hatten die Islanders 17:9 in den zweiten 20 Minuten.
Wer der Meinung war, dass sich die Lightning im letzten Drittel angesichts dieses Rückstandes geschlagen geben würden, wurde eines Besseren belehrt. Brayden Point in der 44. Minute und Tyler Johnson in der 47. Minuten sorgten in einer weiteren Druckphase relativ schnell für den Anschluss, der die Partie bis zu den letzten Sekunden auf des Messers Schneide stellte.
"Sie kamen im dritten Drittel hart zurück", meinte Trotz. "Doch die letzten fünf Minuten fand ich, dass wir einige hervorragende Schichten hatten und wir sie in ihrer Zone festnageln konnten, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Sie hätten dort einige Strafzeiten bekommen sollen, aber ich verstehe natürlich warum nicht. Doch am Ende war es soweit und wir hätten sie in Überzahl vom Tor fernhalten sollen. Es war ein großartiger Spielzug von ihnen und Puly hat uns den Sieg gerettet."
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Dabei konnte Trotz die entscheidende Szene gar nicht genau sehen, wie er mit einer lustigen Bemerkung zugab. "Alle sind aufgesprungen und ich weiß nicht, ob sie es schon wahrgenommen haben, aber ich bin nicht der Größte und so habe ich schnell versucht, es durch eine Lücke auf dem Videowürfel zu sehen. Ich habe den Puck schon im Netz gesehen, als Puly herankam und uns den Tag gerettet hat."
Die Islanders fahren so mit einer ausgeglichenen Serie zurück nach Tampa zu Spiel 5 am Montag (8 p.m. ET; NHL.tv, DAZN; Di. 2 Uhr MESZ) und stehen damit besser da, als im Vorjahr im Eastern Conference Finale, wo sie gegen Tampa Bay mit 1:3 zurücklagen, ehe sie Spiel 5 gewannen und in Spiel 6 die Serie verloren.
"Die Situation, in der wir uns befinden und wie tief wir in den Playoffs sind und wie wichtig diese Spiele sind, so eine Situation habe ich wahrscheinlich noch nie erlebt", räumte Pulock ein. "Natürlich ist es ein gutes Gefühl, Tore zu schießen, aber wenn man so ein Spiel retten und den Sieg holen kann, ist das ein gutes Gefühl."