Der Auftakt war bitter, doch die Zuversicht ist ungebrochen. Tim Stützle und die Ottawa Senators sind mit zwei Niederlagen bei den Carolina Hurricanes in die Stanley Cup Playoffs gestartet. Nun blicken sie am heutigen Donnerstag (7:30 PM ET, Fr. 1:30 Uhr) dem ersten Heimspiel entgegen.
„Die Playoffs letztes Jahr waren der Wahnsinn. Das gibt einem richtig viel Energie. Ich freue mich riesig darauf, wieder vor unseren Fans zu spielen. Sie waren das ganze Jahr über einfach großartig“, sagt Stützle. „Ich finde, man verliert eine Serie erst dann wirklich, wenn man ein Heimspiel verliert. Ich freue mich also riesig auf heute Abend und bin bereit, zurückzuschlagen.“
Die Erfahrungen aus der vergangenen Saison dürften ihnen Mut machen. Damals verloren sie gegen die Toronto Maple Leafs sogar die ersten drei Spiele, ehe sie vor eigenem Publikum den ersten Sieg feierten. Sie kamen bis auf 2:3 heran, ehe sie die vierte Niederlage kassierten und ausschieden.
Diesmal wollen die Senators ein Erstrunden-Aus vermeiden. Dafür braucht es mehr Effektivität. Stützle blieb in den ersten beiden Spielen punktlos. „Direkt nach dem Spiel bin ich natürlich total enttäuscht, aber solange ich Chancen bekomme, denke ich, dass ich vieles richtig mache“, sagt er dazu. Gleichzeitig fordert er von sich selber mehr Effektivität. „Ich weiß gar nicht mehr genau, wie viele Chancen ich hatte, aber es waren viele.“
Insgesamt erweisen sich die Hurricanes als ein schwieriger Gegner. „Natürlich muss man ihnen Respekt zollen, sie setzen uns stark unter Druck und machen einen guten Job. Aber wir müssen einen Weg finden, selber mehr zu kreieren. Und das haben wir bisher nicht geschafft, außer vielleicht bei einem von sechs oder sieben Powerplays“, sagt Stützle.
Die Senators hatten in den ersten zwei Spielen insgesamt sieben Powerplays gegen die Hurricanes, konnten aber keines davon in ein Tor ummünzen. „Sie verstehen es, ein aggressives Unterzahlspiel zu spielen“, sagt Trainer Travis Green. „Wichtig für uns ist der Glaube daran, dass wir im Powerplay wieder erfolgreich sein werden. Wir haben jetzt sieben Powerplays nicht genutzt. Aber bald werden wir erfolgreich sein. Man muss dranbleiben und darf die Nerven nicht verlieren.“























