Für Meier war es das vierte Match mit zwei oder mehr Toren in der laufenden Saison. Der Schweizer ist keiner der Akteure, die, wenn sie treffen, gleich mehrfach einnetzen. Er steht eher für konstantes Scoring, auf das sich der Trainer und die Kollegen in jedem Match verlassen können.
In der laufenden Saison blieb der in Herisau geborene Stürmer 13-Mal ohne eigenen Punkt. Beachtlich dabei ist, dass sieben dieser punktlosen Matches aus den ersten neun Begegnungen der Spielzeit rühren. In der Anfangsphase konnte er lediglich zum Saisonauftakt gegen die Nashville Predators und am 20. Oktober gegen die New York Rangers punkten.
Auf den ersten Saisontreffer musste Meier bis zum 27. Oktober warten, als er gegen die Toronto Maple Leafs einnetzen konnte. Der späte erste Saisontreffer schien für Meier ein wahrer Knotenlöser gewesen zu sein. In der Folge punktete er in sieben aufeinanderfolgenden Spielen und sammelte dabei zwölf Punkte (7 Tore, 5 Vorlagen). Es war der Auftakt für eine, zumindest persönliche, Erfolgsgeschichte.
Auch weiterhin konnte Meier besonders mit Konstanz glänzen. Wie ein Schweizer Uhrwerk durften sich alle Sharks auf Punkte von ihm verlassen. Nach der Auftaktflaute blieb Meier in 30 Matches nur sechsmal ohne Tor oder Vorlage. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass für den Rechtsaußen auf keines der punktlosen Spiele ein zweites ohne Scoring folgte.
Mittlerweile steht Meier nach 40 absolvierten Partien bei 40 Punkten. Dabei war er 23-Mal selbst als Torschütze erfolgreich und legte 17 weitere Treffer auf. Seine Trefferanzahl genügt für den geteilten neunten Rang unter den Top-Torjägern. Damit liegt er sogar vor Leon Draisaitl, der 22-Mal einnetzen konnte.
Sollte Meier mit der Geschwindigkeit weiter punkten, käme er zum Saisonende auf 47 Treffer und 35 Vorlagen. Mehr Punkte und Tore konnte er in seiner NHL-Karriere noch nicht erzielen. Die Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren zeigt deutlich, dass Meier sich in der NHL als einer der Top-Spieler etabliert hat. Er führt eine strauchelnde Sharks-Mannschaft unter den Angreifern als bester Punktesammler an. Lediglich Erik Karlsson konnte noch häufiger auf dem Spielbericht auftauchen.