Zach Hyman #18 of the Edmonton Oilers is pursued by Jacob Trouba #65 of the Anaheim Ducks during the first period of the game at Rogers Place on March 28, 2026, in Edmonton, Alberta, Canada. (Photo by Andy Devlin/NHLI via Getty Images)

Die Edmonton Oilers haben das verletzungsbedingte Fehlen von Leon Draisaitl bislang ganz gut weggesteckt. Im Rennen um die Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs liegen sie nach wie vor auf Kurs. In einem Bereich vermisst die Mannschaft den Deutschen jedoch ungemein. Das Powerplay ist ohne sein Mitwirken deutlich schwächer geworden.

Vor der Verletzung von Draisaitl am 15. März war das Überzahlspiel der Oilers mit einer Erfolgsquote von 31,9 Prozent das Maß aller Dinge in der Liga. Seitdem ist ein regelrechter Einbruch zu verzeichnen. In den sechs Partien ohne den gebürtigen Kölner konnte Edmonton lediglich 7,1 Prozent aller Powerplays in einen Treffer ummünzen. „Es fehlt uns ein Spieler. Und der ist ziemlich gut“, brachte Zach Hyman das Dilemma der Oilers auf den Punkt.

Immer wenn ein wichtiger Akteur in Überzahl ausfalle, dauere es ein wenig, bis man sich darauf eingestellt habe. „Leon ist oft derjenige, der für Abschlüsse im Powerplay sorgt. Wenn er nicht zur Verfügung steht, muss man andere Wege suchen, um Chancen zu generieren und Tore zu erzielen. Da arbeiten wir im Moment dran und ich denke, dass wir in dieser Hinsicht durchaus Fortschritte gemacht haben in den letzten Partien“, erläuterte Hyman.

Obwohl Draisaitl mittlerweile seit zwei Wochen nicht mehr gespielt hat, liegt er mit 42 Powerplay-Punkten immer noch auf Platz zwei in der NHL hinter Oilers-Kapitän Connor McDavid (47). Wenn einer in die Bresche springen kann, ist es Hyman selbst. Seit seinem Wechsel nach Edmonton hat Hyman 51 Tore bei numerischer Überlegenheit geschossen. Nur McDavid und Draisaitl trafen dabei öfter ins Schwarze.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Edmonton Oilers und den Anaheim Ducks