Ottawa Senators v Edmonton Oilers

Für die Ottawa Senators ist die aktuelle Situation keine neue: Die kanadischen Hauptstädter stehen nicht auf einem Playoff-Platz und wollen im Schlussspurt der Saison eine erfolgreiche Aufholjagd aufs Eis legen. Für einen solchen Kraftakt braucht es Energie, Konstanz und Selbstvertrauen. All das sieht der deutsche Center Tim Stützle bei seinem Team gegeben.

„Wir vertrauen dem Prozess“, sagt Stützle. „Wir spielen gutes Hockey, sind sehr konstant. Wir haben Selbstvertrauen, kämpfen und wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben. Wir halten zusammen, was das Wichtigste ist. Wir haben vollstes Vertrauen, dass wir die Aufholjagd schaffen können, wenn wir so weiterspielen.“

Ottawa (37-24-9) ist mit 83 Punkten Sechster in der Atlantic Division und hat nach dem 2:1 am Montag gegen die New York Rangers nur noch zwei Punkte Rückstand auf den letzten Wildcard-Platz in der Eastern Conference, den aktuell die New York Islanders halten.

TOR@OTT: Stützle bricht das Eis im ersten Drittel

„Es ist ein Vergnügen, in dieser Position zu sein“, betont Stützle. „Ich wäre natürlich lieber auf einem Playoff-Platz, aber die Einstellung ist die gleiche: Wir müssen jedes Spiel gewinnen.“

Die Senators und Stützle wollen im Saison-Endspurt psychisch als auch physisch frisch auftreten.

„Die ganze Vorbereitung ist schon im Sommer passiert. Ich habe so trainiert, dass ich für eine lange Saison bereit bin. Die Grundlange ist also da. Ich habe noch viel Energie in mir“, erklärt Stützle. „Nach den Olympischen Spielen war ich ganz schön erschöpft, durch die Zeitumstellung und diese Dinge. Jetzt fühle ich mich wieder großartig.“

Der 24-Jährige aus Viersen ist Ottawas Top-Torjäger und -Scorer (70 Spiele, 32-40-72) und wird von seinem Trainer Travis Green pro Partie im Schnitt 20:24 Minuten aufs Eis geschickt.

„Er liebt es, zu kämpfen“, sagt Green über Stützle und führt über alle seine Spieler aus: „Wir haben verstanden, wie wir spielen müssen. Ich habe Vertrauen in unser Spiel, genauso wie die Mannschaft. Wir haben den Druck, gewinnen zu müssen. Wir haben viel darüber geredet, diesen Druck für uns nutzen zu wollen, ihn haben zu wollen. Teams, die den Druck suchen, gewinnen Stanley Cups.“

Deshalb machen die Senators auch kein Geheimnis daraus, dass sich mit einem Auge stets auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen.

„Wir schauen uns die Ergebnisse natürlich an, das machen wir alle“, so Green. „Es ist gerade eine aufregende Zeit in der Saison.“

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