Buffalo Sabres v Montreal Canadiens - Game Four

Die Montreal Canadiens stehen vor dem richtungsweisenden fünften Spiel ihrer Zweitrundenserie in den Stanley Cup Playoffs 2026 gegen die Buffalo Sabres am Donnerstagabend im KeyBank Center (7 p.m. ET; Fr. 1 Uhr MESZ) – und trotz der 2:3-Niederlage in Spiel 4 reist das Team von Coach Martin St. Louis bei einem Zwischenstand von 2:2 in der Best-of-7-Serie mit viel Selbstvertrauen nach Buffalo.

Vor allem auswärts haben sich die Canadiens in diesen Playoffs bislang als äußerst unangenehmer Gegner präsentiert. Mit einer 4-2-0-Bilanz auf fremdem Eis gehört Montreal zu den besten Road-Teams der verbliebenen Playoff-Mannschaften. Besonders bemerkenswert: Kein anderes Team überzeugt auswärts derzeit mehr mit körperlicher Präsenz. 214 Hits, 102 geblockte Schüsse und 34 Takeaways unterstreichen, dass Montreals Spielstil auch in unfreundlicher Atmosphäre funktioniert.

Bereits in den ersten beiden Partien in Buffalo bewiesen die Canadiens, dass sie auch bei den Sabres bestehen können. Bei Fünf-gegen-Fünf übertraf Montreal die Sabres mit 5:3 Toren und sicherte sich durch den Split der beiden Auftaktspiele einen wichtigen Vorteil. Verbesserungspotenzial gibt es jedoch im Powerplay: Nur ein Treffer bei sieben Überzahlsituationen in Buffalo, darunter ein enttäuschendes 0-for-5 in Spiel 2, zeigt klar, wo Nachjustierungen nötig sind.

Trainer Martin St. Louis betonte vor der Partie die Entschlossenheit innerhalb der Mannschaft: „Wir wissen, was wir zu tun haben. Ich habe volles Vertrauen in diese Gruppe. Das Spiel ist sehr wichtig. Jeder will sich beweisen.“

Besonders wichtig dürfte heute ein besserer Start sein. Nach dem schwachen Beginn in Spiel 4 hatte St. Louis zwar große Teile der Leistung seiner Mannschaft gelobt, machte aber klar, dass Buffalo früh die Kontrolle übernehmen konnte. Genau das soll sich nun nicht wiederholen.

Ein weiterer Pluspunkt für Montreal: die enorme Widerstandsfähigkeit. Die Canadiens haben in diesen Playoffs bislang noch nie zwei Spiele in Folge verloren. Zuletzt kassierte das Team Mitte März zwei aufeinanderfolgende Niederlagen – ein Zeichen für die starke mentale Stabilität dieser jungen Mannschaft.

Josh Anderson bringt die Haltung auf den Punkt: „Was vergangen ist, müssen wir abhaken. Es zählt nur das nächste Spiel. Wir haben ja schon gezeigt, was wir können. Wir haben das Selbstvertrauen und wissen, was wir können.“

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