Die Tampa Bay Lightning sorgten für „schlechtes Wetter“ im Orange County. An Silvester bezwangen sie im Honda Center von Anaheim die Anaheim Ducks mit 4:3 n.V. und fuhren ihren fünften Sieg am Stück ein. Einen nicht unerheblichen Anteil an dem Zweier hatten zum wiederholten Male Tampas Defensivkräfte, allen voran Darren Raddysh und der Schweizer Blueliner J.J. Moser.
In der mit 29 zu 28 Torschüssen insgesamt ausgeglichenen Partie sorgte Moser bereits in der 14. Minute für die 1:0-Führung seiner Gäste. Raddysh hatte seinen links am Bullypunkt wartenden Verteidigerkollegen angesehen und dieser zog erst ab, als sich ihm die Lücke anbot. Es war sein viertes Saisontor und sein 13. Scorerpunkt im 37. Auftritt für die Lightning in dieser Saison.
Trainer schwärmt von Moser: „Er ist der Abräumer“
Der 25-jährige Bieler ist auf dem besten Wege, seine Bestwerte aus der Spielzeit 2022/23 zu überbieten, die ihm damals für die Arizona Coyotes 31 Punkte (sieben Tore, 24 Assists) gelangen. Der Wert, den Moser für die Lightning besitzt, ist ohnehin nicht in Scorerpunkten zu messen. Es sind sein konsequentes Defensivverhalten und seine Zuverlässigkeit, von der die Lightning besonders profitieren.
„Seine Fähigkeit, den Puck unter Druck aus der Gefahrenzone zu bringen, ist hervorragend“, stellt Rob Zettler, Tampa Bays Assistenztrainer für die Defensive, Moser ein überragendes Zeugnis aus. „Er holt sich den Puck zurück, obwohl ein Gegner direkt an ihm dran ist, spielt clever und macht diese kleinen Ausweichmanöver in die Mitte. Er hilft uns oft dabei, dass wir den Puck aus unserem Drittel herausbekommen und nach vorne spielen können. Ich denke, dass diese Dinge natürlich sehr vorteilhaft für uns sind. Er ist der Abräumer. Er schaltet seine Gegner einfach aus, stiehlt den Puck und schon geht es weiter. So ist er eben.“





















