Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 ist mit einem Knaller zu Ende gegangen: Die letzte Entscheidung fiel im Eishockey-Finale der Männer zwischen Kanada und den USA am Sonntagnachmittag in der Santa Giulia Ice Hockey Arena in Mailand. Dabei sicherten sich die Vereinigten Staaten mit einem 2:1 n.V. die Goldmedaille.
Aufstellung: Crosby fehlt im Finale
Kanadas Trainer Jon Cooper vertraute auf dasselbe Personal, das sich im Halbfinale mit 3:2 gegen Finnland durchgesetzt hatte, stellte aber seine erste, dritte und vierte Sturmreihe neu zusammen. Kapitän Sidney Crosby wurde nicht rechtzeitig fit und fehlte in der Aufstellung. Im Tor startete Jordan Binnington.
US-Coach Mike Sullivan nahm nach dem 6:2-Sieg im Halbfinale gegen die Slowakei keine Veränderungen vor. Demnach stand Connor Hellebuyck zwischen den Pfosten.
1. Drittel: Boldy trifft mit dem ersten Torschuss
Das mit Hochspannung erwartete Finale begann erstaunlich ruhig. Kanada verteidigte erste US-Angriffe souverän und startete mit fortschreitender Spieldauer selbst immer mehr Offensivaktionen. Nach etwa fünf Minuten war die erste Abtastphase vorbei, was sich in ersten knackigen Checks ausdrückte, die insbesondere die Ahornblätter im Forechecking fuhren.
Bei genau 6:00 gespielten Minuten gingen die Vereinigten Staaten mit dem ersten Torschuss (1:4 zu diesem Zeitpunkt) in Führung: Matt Boldy chippte sich die Scheibe in den eigenen Lauf, setzte sich im Laufduell gegen Devon Toews durch, tauchte somit frei vor Binnington auf und streichelte den Puck mit der Rückhand am Torhüter vorbei ins linke Eck zum 1:0 (7.).
Die Kanadier suchten nach einer Antwort und blieben das spielbestimmende Team. Insbesondere die spielstarke Reihe um Macklin Celebrini, Connor McDavid und Nathan MacKinnon war besonders auffällig. Die Amerikaner aber verteidigten gut und fuhren punktuelle Entlastungsangriffe.






















