Finnland hat bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 die Bronzemedaille gewonnen. Im kleinen Finale am Samstag in der Santa Giulia Ice Hockey Arena setzte sich Suomi mit 6:1 gegen die Slowakei durch. Damit gelang den Nordeuropäern eine Revanche für das 1:4 in der Gruppenphase.
Aufstellung: Rantanen verletzt
Finnlands Trainer Antti Pennanen musste nach der knappen 2:3-Niederlage im Halbfinale gegen Kanada auf Stürmer Mikko Rantanen (Unterkörperverletzung) verzichten und brachte dafür Eeli Tolvanen. Außerdem gab Kevin Lankinen anstelle von Joonas Korpisalo den Backup hinter Starter Juuse Saros.
Slowakeis Coach Vladimir Orszagh veränderte seine Aufstellung nach der 2:6-Pleite im Halbfinale gegen USA auf einer Position im Angriff: Peter Cehlarik spielte für Martin Pospisil. In Tor stand Samuel Hlavaj.
1. Drittel: Aho staubt zur Führung ab
Finnland verteidigte als Mannschaft enorm stark und ließ die Slowakei lange kaum zu Torchancen oder gar Zeit in der Offensivzone kommen. Stattdessen baute Suomi mehr und mehr Druck auf und näherte sich mit Chancen an.
Den Bann brach Sebastian Aho von den Carolina Hurricanes. Nach einem Distanzschuss von Miro Heiskanen arbeitete Artturi Lehkonen hart vor dem Tor und drückte den Puck durch die Beine von Hlavaj, sodass Aho diesen aus der Nahdistanz nur noch zum 1:0 über die Linie drücken musste (8.).
Ausgerechnet eine gute Chance für die Finnen - Tolvanen scheiterte in aussichtsreicher Position an Hlavaj - starteten die Slowaken eine erste kleine Drangphase. Nach einem Scheibenverlust von Heiskanen in der eigenen Zone legte Adam Liska quer zu Pavol Regenda, doch der Stürmer der San Jose Sharks schoss frei vor dem Tor knapp vorbei (13.). Es sollte die beste Möglichkeit für die Osteuropäer im ersten Durchgang bleiben.





















