"Wir gehen es genauso an, wie das letzte Spiel: fokussiert, vorbereitet, an uns glaubend, an den Details arbeitend und darauf konzentriert, was uns erfolgreich macht und uns die beste Chance gibt, zu gewinnen", blickte Lightning-Stürmer Nick Paul voraus. "Gestern war es eine Mannschaftsleistung, ein Spieler hat auf dem anderen aufgebaut. Wir gehen mit derselben Einstellung in das Spiel morgen, werden wieder füreinander spielen und sind bereit für den Kampf."
Spiel 4 wird kein Selbstläufer
Geschenkt wird Tampa Bay in Spiel 4 allerdings nichts bekommen. Schon in Spiel 3 mussten die Lightning extrem hart für den Sieg arbeiten: viele Kilometer abspulen, viele Schüsse blocken, viele Checks austeilen.
Coach Cooper ist noch nicht vollends zufrieden. "Wir haben immer noch Tiefen in unserem Spiel, denn ich finde, dass wir noch immer zu viel Zeit in unserer Defensivzone verbracht haben. Wenn du in Führung gehst, dann besteht die Gefahr, dass du dich ein wenig zu sehr darauf ausruhst, um sie zu verteidigen. Wir haben das Gefühl, dass wir noch mehr geben können und uns in die richtige Richtung entwickeln. Es ist nicht so, dass wir hier sitzen und denken, dass es morgen schon irgendwie laufen wird. Die Spiele werden härter und härter. Ich muss unsere Jungs loben: Sie Jungs wussten, was sie tun müssen und haben es getan. Jetzt geht es darum, es noch einmal zu tun."
Kucherov und Point stehen für Spiel 4 auf der Kippe
Ob mit Nikita Kucherov und Brayden Point zwei wichtige Stürmer einsatzfähig sind, ist dagegen noch offen. Kucherov stürzte im dritten Drittel von Spiel 3 nach einem Crosscheck von Devon Toews unglücklich in die Bande und verletzte sich wohl am linken Bein.