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Trainer Jon Cooper von den Tampa Bay Lightning ist froh, dass seine Mannschaft dank ihrer alten Tugenden im Eastern Conference Finale gegen die New York Rangers in die Erfolgsspur zurückgekehrt ist. "Wir sind in der Vergangenheit vor allem deshalb erfolgreich gewesen, weil wir es verstanden haben, auf Niederlagen gut zu reagieren und danach weiter dranzubleiben", sagte er am Montag nach der Trainingseinheit. "Allerdings können und sollten wir uns dabei nicht darauf verlassen, immer kurz vor Schluss den Game Winner zu erzielen."

Ein weiterer Schlüssel zum Sieg in Spiel 3 sei der Puckbesitz gewesen. "Wenn man den Puck nicht in den eigenen Reihen hat, kann man keine Abschlüsse machen. In Spiel 1 und über weite Strecken von Spiel 2 ist das unser Problem gewesen. In der letzten Begegnung hat sich das geändert", erläuterte der Lightning-Coach.

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Das vordringlichste Ziel sei es gewesen, den Lauf der Rangers zu stoppen. "Das ist uns gelungen", konstatierte Cooper. Jetzt gelte es, an die in Spiel 3 gezeigte Leistung anzuknüpfen. "Ich bin überzeugt davon, dass es ein Momentum in den Playoffs gibt, allerdings weniger auf ein Spiel bezogen, sondern eher auf eine gesamte Serie. Das konnte man in den ersten Runden bei den Rangers gesehen, die zwischendurch schlecht spielten, sich dann aber kontinuierlich verbesserten. Nach der längeren Pause im Anschluss an die zweite Runde müssen wir uns das Momentum erst wieder erarbeiten", so der Trainer.
Spiel 4 in der Serie zwischen den Rangers und den Lightning findet am Dienstag (8 p.m. ET; NHL.tv; Mi. 2 Uhr MESZ) in der Amalie Arena von Tampa statt.