Nachdem es der Eidgenosse in der Saison 2016/17 auf einen Karrierebestwert von insgesamt 35 Scorerpunkte in 68 Partien gebracht hatte und mit seinen 18 Treffern drittbester Torschütze des Teams hinter den beiden Centern Bo Horvat (20 Tore) und Markus Granlund (19 Tore) gewesen war, ist es ihm durchaus zuzutrauen, dass er in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal in seiner NHL-Karriere an die 30-Tore Marke herankommen kann. Offiziell werden Henrik und Daniel Sedin, die langjährigen Stürmerstars der Westkanadier auch kommende Saison wieder die erste Angriffsformation bilden, doch die Horvat-Bärtschi Reihe dürfte ihnen bezüglich Eiszeit und Punktausbeute diesen Rang ablaufen. An der Seite von Vancouvers kommenden Nummer 1 Center blühte Bärtschi letzte Saison regelrecht auf.
Auch im Powerplay genoss er das Vertrauen des Trainergespanns. In 129:11 Minuten Überzahlspiel suchte Bärtschi 31 Mal den Torabschluss. Im Durchschnitt schoss er alle 4,1 Minuten aufs Tor und war Vancouvers 'fleißigster' Powerplaymann. Zum Vergleich: D. Sedin schoss in 238:45 Powerplayminuten 42 Mal aufs Tor (alle 5,7 Minuten). Sollte Bärtschi noch an seiner Treffsicherheit (zwei Tore, vier Assists) feilen können, dürften die Zeiten vorbei sein, in denen das Überzahlspiel der Canucks kaum einem Gegner Furcht einflösen kann. Vancouver hatte 2016/17 ligaweit die zweitschlechteste Powerplayerfolgsquote.