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Keine leichte Rückkehr für P.K. Subban

Predators Verteidiger mit 22:53 Eiszeit in körperbetontem Spiel gegen Oilers nach fünf Wochen Verletzungspause

von Tim Campbell @TimNHL / NHL.com Staff Writer

EDMONTON - Nach fünf Wochen Pause wegen einer Oberkörperverletzung, hatte Nashville Verteidiger P.K. Subban bei seiner Rückkehr kein leichtes Spiel.

Subban hatte am Freitag 31 Einsätze und 22:53 Eiszeit in einem intensiven, körperbetonten Kampf gegen die Edmonton Oilers im Rogers Palace und verhalf den Predators zu einem 3-2 Sieg nach Penaltyschießen.

Subban, der sein letztes Spiel am 15. Dezember gegen die Minnesota Wild machte, fehlte für 16 Spiele.

"Ich fühlte mich OK", sagte er. "Ich habe seit fünf, vielleicht sechs Wochen nicht mehr gespielt. Es ist eine weile her, ich fühlte mich auf dem Eis recht wohl."

"Ich hätte manchmal vielleicht etwas mehr machen können, aber ich wollte das Spiel heute einfach halten, wieder auf die Bein kommen und langsam darauf aufbauen. Wenn unser Team so gut spielt, muss niemand etwas besonderes leisten."

Die Predators, die fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen haben, aktivierten Subban, nachdem er Freitag Morgen am freiwilligen Training teilgenommen hatte.

"Ich finde er hat stark gespielt", sagte Nashvilles Trainer Peter Laviolette. "Er hat einfach gespielt. Er hat den Puck gut verteilt und nach vorne gebracht und gut verteidigt. Für das erste Spiel habe ich versucht ihm etwa 20 Minuten Eiszeit zu geben und er ist vielleicht etwas darüber gekommen, wegen den besonderen Situationen."

Unter den besonderen Situationen war hartes Eishockey von beiden Seiten.

Nach 4:37 im zweiten Drittel streckte beispielsweise Edmonton Stürmer Matt Hendricks beim Forecheck den Ellbogen aus und traf Subban am Kopf. Er bekam eine kleine Strafe wegen Ellbogenchecks.

Subban wurde gefragt, ob er von dem Ellbogen verletzt wurde.

"Von dem der mich getroffen hat?", fragte er. "Vielleicht, das hatte ich nämlich ganz vergessen... Spaß. Wisst ihr, er ist kein unfairer Spieler, deshalb glaube ich nicht, dass es Absicht war. Ob es sein Ellbogen oder seine Schulter war, etwas hat mich am Kinn getroffen und ich wollte sichergehen, dass ich gleich wieder aufstehe, weil ich nicht in die Kabine wollte. Ich fühlte mich in Ordnung."

"So was passiert im Eishockey. Sie spielen hart, besonders diese Reihe und manchmal passiert das. Nichts für ungut."

Als die Predators im dritten Drittel ein paar undisziplinierte Strafen nahmen, wendete sich Laviolette an Subban, um die Zeit zu überstehen.

"Wir haben das das ganze Spiel über mit ihm abgesprochen und als Matt Irwin auf die Strafbank musste (nach 13:11 im dritten Drittel), na ja, wir hatten ihn in Unterzahl nicht viel eingesetzt, haben ihm aber gesagt, wenn das Spiel auf der Kippe steht und das tat es gegen Spielende, dass wir dann sehen würden wie es ihm geht und spontan entscheiden und das war eine Gelegenheit für ihn ein paar Minuten Unterzahl zu spielen", sagte Laviolette. "Er hat gut reagiert. Er hat einen guten Job geleistet."

Subban sagte, er habe Donnerstag gewusst, dass er zum Spiel gegen die Oilers bereit sein würde.

Der 27-jährige, der am 29. Juni für Verteidiger Shea Weber von den Montreal Canadiens zu Nashville kam, sagte er habe keinen Zeitplan für seine Rückkehr zu seiner Topform.

Am Freitag spielte er 2:10 weniger als sein Saisondurchschnitt von 25:03.

"Ich weiß nicht", sagte Subban. "Ich sehe einfach von Tag zu Tag. Wie bei allem anderen, da setzt man kein Ultimatum. Man tut einfach jeden Tag was man kann."

Subbans Eiszeit war zweitrangig für die Predators, die schwer unter Verletzungen einiger ihrer Topspieler leiden, darunter Verteidiger Roman Josi der bereits drei Spiele fehlt und Colin Wilson, der seit sechs Spielen fehlt.

"Das gibt uns auf jeden Fall Schwung", sagte Stürmer James Neal, der am Freitag eins von zwei Toren der Predators im Penaltyschießen machte. "Das fördert unser Selbstvertrauen, wenn wir wissen, dass ein paar unserer Topleute zurück kommen."

"Wir waren standhaft und haben einige Spiele trotz vieler Ausfälle gewonnen und das spricht für die Jungs, die wir nachnominiert haben und die Tiefe unserer Organisation."

"Die Jungs sind an ihren Aufgaben gewachsen. Wenn jemand aus der Minor League hoch kommt, muss er in große Fußstapfen treten und diese Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht. Es ist schön P.K. Heute wieder auf dem Eis zu sehen. Es ist gut, wenn diese Spieler wieder von ihren Verletzungen zurück kommen."

 

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