So ähnlich hatten sich die Ottawa Senators einen guten Start in das Jahr 2026 vorgestellt. Am Neujahrstag bezwangen sie im heimischen Canadian Tire Centre die Washington Capitals mit 4:3 und beendeten mit dem Sieg eine drei Spiele währende Niederlagenserie.
Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen, dass die Senators am Ende Grund zur Freude haben. Zur ersten Drittelpause lagen sie noch mit 0:2 im Hintertreffen, nach einem mit harten Bandagen geführten ersten Spielabschnitt. Die Pausenpredigt in der Kabine der Hausherren verfehlte jedoch nicht seine Wirkung. Wie verwandelt kamen die Senators zurück aufs Eis und drückten, in den noch verbleibenden 40 Minuten, der Partie ihren Stempel auf.
„Wahrscheinlich kann ich vieles von dem, was ich gesagt habe, nicht wiederholen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass wir nicht richtig im Spiel waren. Ich hatte einfach das Gefühl, dass wir nicht auf Sieg gespielt haben. Wir haben zu locker gespielt, es fehlte an Entschlossenheit und Härte. Wir standen, wie Außenstehende da und das ist wirklich untypisch für unser Team, wenn wir gut spielen, insbesondere unter den Umständen unserer letzten Spiele. Aber ich muss ihnen viel Anerkennung zollen; sie haben viel Charakter gezeigt, indem sie das Blatt gewendet haben und mit viel Energie und Kampfgeist zurückgekommen sind“, sagte Ottawas Trainer Travis Green über seine Ansprache an seine Spieler in der ersten Pause und wie ihm die Antwort darauf gefiel.
Nach 16 zu 6 Torschüssen im ersten Durchgang zu Gunsten der Capitals, prüften die Senators in den folgenden Dritteln Washingtons Schlussmann Logan Thompson (28 Saves) 26-mal, während ihr Torwart Leevi Merilainen (26 Saves) nur noch 13 Schüsse auf seinen Kasten bekam. Diesen Kräfteverhältnissen entsprechend, gelang es den Kanadiern durch Nick Jensen und Ridly Greig im Mittelabschnitt ihren Rückstand zu egalisieren.




















