Die Enttäuschung war in der gesamten Arena spürbar. Als die Spieler der Buffalo Sabres vor dem Tor von Alex Lyon miteinander abklatschten und sich umarmten, war es im TD Garden von Boston still. Die Boston Bruins verloren Spiel 6 in den Stanley Cup Playoffs der Eastern Conference mit 1:4. Dadurch war auch die Serie mit 2:4 verloren. Trainer Marco Sturm war es dennoch wichtig, dass die Mannschaft nicht nur mit einem negativen Gefühl aus der Saison geht.
„Wenn man aus den Playoffs rausfliegt, tut das weh. Es tut wirklich sehr weh“, sagt Sturm. „Aber ich habe sie auch daran erinnert, was für eine Saison sie gespielt haben. Niemand hätte damit gerechnet, dass wir in den Playoffs eine Rolle spielen würden. Alle dachten, wir könnten die Playoffs vergessen. Aber wir haben eine Saison mit 100 Punkten gespielt und bis zum Schluss hart gekämpft. Ich habe ihnen (nach dem Spiel) gesagt, wie stolz ich bin.“
Boston hätte die Partie gewinnen müssen, um ein Spiel 7 zu erzwingen. Doch bereits im ersten Drittel war spürbar, dass dies an diesem Freitag schwierig werden dürfte. Alex Tuch (4.) und Mattias Samuelsson (13.) sorgten im ersten Spielabschnitt für eine 2:0-Führung der Sabres. David Pastrnak (22.) gelang im zweiten Drittel zwar der Anschlusstreffer zum 1:2. Doch die Sabres entschieden das Spiel durch die Treffer von Zach Benson (46.) und Josh Norris (57., Empty-Net-Tor) für sich.





















