Angesprochen auf Vorbild Vanek gab er sich jedoch ebenfalls bescheiden. "Thomas hat dem gesamten Eishockey in Österreich über viele Jahre hinweg viel geholfen. Es war schon immer mein Traum ihm nachzueifern, wenn ich gesehen habe, wie er in der NHL gespielt hat. Jeder junge österreichische Eishockeyspieler hatte ihn als Vorbild. Dass es ihm gelungen ist so lange in der NHL aktiv zu sein, das verstärkte den Traum bei den jungen Spielern noch mehr. Es zeigt dir, dass du es auch schaffen kannst", lobte Rossi.
Der Center führte zuletzt die Spieler der Canadian Hockey League mit 120 Punkten (39 Tore, 81 Assists) aus 56 Spielen für Ottawa aus der Ontario Hockey League an. Er kam dort im Durchschnitt auf 2,14 Punkte pro Spiel und lag in dieser Kategorie auf Rang zwei, knapp hinter Lafreniere (2,15).
Logisch also, dass die beiden Jungspunde sich permanent mit den beiden Stars der Szene vergleichen lassen müssen, nach ihrem Einfluss auf die eigene Entwicklung gefragt wird.
"(Thomas) Vanek und weitere erfahrene österreichischen NHL-Spieler waren hauptverantwortlich dafür, dass sich mein NHL-Traum entwickelt hat. Durch sie habe ich früher viele NHL-Spiele geschaut und natürlich versucht ihnen nachzueifern. Als Spieler kann ich mich jedoch nicht mit ihm vergleichen. Wir sind einfach unterschiedliche Typen. Daher stelle ich da keinen direkten Vergleich an", vermied auch Rossi einen vorschnellen Vergleich mit seinem Vorbild.
In einer Pressekonferenz, die im Vorfeld des diesjährigen NHL-Drafts abgehalten wurde, betonten beide Top-Talente ausdrücklich, dass sie gewillt sind ihren eigenen Weg zu beschreiten, wenn sie die Parallelen zu den bekannten Eishockeystars aus Deutschland und Österreich auf der anderen Seite natürlich auch sehr ehren.
Für beide wird es zunächst darum gehen, in Nordamerika ihre eigenen Erfolgsgeschichten zu schreiben, der Liga ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Zu viel Druck durch Vergleiche mit nationalen Superstars kann da nur schaden.
"Auf den Draft habe ich ja jetzt direkt ohnehin keinen Einfluss mehr. Ich gebe auf dem Eis immer mein Bestes und warte in den kommenden Tagen einfach ab, was konkret passieren wird", gab Stützle abschließend zu Protokoll.
Es dürfte nicht lange dauern, bis die Vergleiche mit den großen Namen der NHL in beiden Fällen wieder gezogen werden.