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Spektakuläre Preseason-Spiele kurz vor Saisonbeginn! Vier Partien ereigneten sich am Mittwoch. Die Toronto Maple Leafs und die Ottawa Senators trafen gleich zweimal aufeinander. Tim Stützle gelang der Führungstreffer, ehe die Maple-Leafs mit Nummer-1-Pick Gavin McKenna die Partie drehten und hoch gewannen.

Die Dallas Stars und Lian Bichsel gewannen gegen Minnesota Wild und Nico Sturm. Im kalifornischen Derby setzten sich zudem die Los Angeles Kings bei den Anaheim Ducks durch.

Preseason Statistiken

Toronto Maple Leafs – Ottawa Senators 6:1

Erst gelang Stützle ein Traumtor, dann gingen die Ottawa Senators gegen die Toronto Maple Leafs unter. In der siebten Spielminute schalteten die Senators nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel schnell um. Über Christian Kyrou und Andre Burakovsky gelangte der Puck zu dem Deutschen, der im ersten Moment praktisch von allen fünf Gegenspielern umzingelt war. Gleich drei Gegenspieler versperrten ihm den Weg zum Tor. Doch Stützle bewies Schnelligkeit und Technik, zog über außen an den Gegenspielern vorbei zum Tor, umspielte den gegnerischen Goalie Sergei Bobrovsky und schob den Puck ins Tor.

OTT@TOR: Stützle zieht zum Tor und erzielt den Führungstreffer.

Doch Toronto hatte die richtige Antwort parat und drehte das Spiel noch im ersten Drittel. Gut eine Minute nach dem Gegentreffer glich Jake McCabe aus, ehe John Tavares nach einer Vorarbeit von William Nylander und Gavin McKenna das 2:1 erzielte. Dies war der erste Scorer-Punkt für den Nummer-1-Pick McKenna auf einer Eisfläche der NHL. Der 18-Jährige hatte den Angriff mit einem gut getimten Pass eingeleitet. Im weiteren Spielverlauf bauten Jack Roslovic (25., PP), Zack MacEwen (37.), Morgan Rielly (40.) und Auston Matthews (47.) die Führung auf 6:1 aus. Matthews, Tavares und Roslovic kamen jeweils auf drei Scorerpunkte.

„Ich glaube, dass uns allen dieses Spiel viel Selbstvertrauen gibt“, sagte McKenna. „Wenn man mit 6:1 gewinnt und defensiv nicht besonders viel zulässt, ist das enorm wichtig für die gesamte Mannschaft und auch für mich persönlich. Genauso möchte man die Saisonvorbereitung abschließen. Wir gehen mit einem guten Gefühl in das erste Spiel und wollen daran anknüpfen.“

Ganz anders war die Gefühlslage bei Stützle und den Senators. „Es ist immer frustrierend, wenn man verliert. Wir haben zu viele Fehler gemacht und waren in den Details nicht gut genug“, sagte der Deutsche. Über sein Traumtor wollte er aufgrund der Niederlage nicht groß sprechen. Stattdessen stellte er klar: „Wir müssen daraus lernen. Wir haben die gleichen Fehler immer wieder gemacht. Wenn du gegen ein solches Team mit solchen individuell starken Spielern spielst, darfst du den Puck nicht verlieren. Aber das ist uns zu häufig passiert - auch mir.“

OTT@TOR: Tavares verwertet Nylanders Zuspiel bei einem Überzahl-Konter

Ottawa Senators – Toronto Maple Leafs 2:4

Die Senators und die Maple Leafs absolvierten in Ottawa noch eine zweite Partie gegeneinander. Auch hier konnten sich die Maple Leafs durchsetzen.

Toronto gelangte durch einen Powerplay-Treffer von Henrik Rybinski (24.) in Führung, ehe Dylan Cozens (27.) ausglich. Im Schlussdrittel sorgte Steven Lorentz (51.) für die erneute Führung, doch nur 41 Sekunden später glich Hoyt Stanley wieder aus. Im weiteren Spielverlauf entschied Toronto durch die Treffer von Ryan Tverberg (56.) und Teddy Blueger (60., PP, EN) das Spiel für sich.   

Dallas Stars – Minnesota Wild 2:0

Im deutsch-schweizerischen Duell kassierte Nico Sturm mit Minnesota eine Auswärts-Niederlage bei Lian Bichsel in Dallas. Im zweiten Drittel sorgte Matthew Seminoff für den Führungstreffer. Kyle Capobianco fing einen Pass ab und zog vom Mitteldrittel in Richtung Tor, legte die Scheibe dann für Seminoff ab, der aus kurzer Distanz traf. Auch der Treffer zum 2:0 im Schlussdrittel ging von Capobianco aus. Über ihn und Artem Shlaine landete der Puck bei Esa Lindell, der aus spitzem Winkel den Puck ins Tor hämmerte.

Sturm stand 17:52 Minuten auf dem Eis und schoss einmal auf das Tor, zudem verbuchte er zwei Hits sowie zwei Blocks und gewann 75 Prozent der Faceoffs. Letzteres war der beste Wert aller Spieler dieser Partie. Bichsel kam auf eine Eiszeit von 21:11 Minuten und verteidigte mit fünf Hits sehr körperlich.

Anaheim Ducks – Los Angeles Kings 1:2

Im kalifornischen Derby zwischen den Anaheim Ducks und den Los Angeles Kings ereigneten sich alle drei Treffer im ersten Spielabschnitt. In der neunten Spielminute sorgte Ethan Procyszyn mit einem Rebound für den Führungstreffer für Anaheim.

In der 19. Minute glichen die Gäste aus Los Angeles aus. Andre Lee schloss zunächst einen schnellen Gegenangriff mit einem Torschuss ab, verfehlte allerdings das Tor. Über die Bande kam der Puck zurück zu Alex Laferriere, der die Scheibe in das offenstehende Tor schob.

Nur 41 Sekunden später gelang den Kings der Siegtreffer. Nach einem Bully im eigenen Drittel spielte Kapitän Drew Doughty einen langen Traumpass auf Joel Armia, der den Puck aufnahm und im Tor unterbrachte.

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