new york islanders 9 22 2026

Am Dienstag bot die NHL-Preseason einige überraschende Wendungen. So drehten die New York Islanders das Stadtderby bei den New York Rangers nach 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg. Unter einigen eingesetzten Spielern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fiel Nino Niederreiter mit einem Assist für die Winnipeg Jets auf. Derweil begeistern sich die Florida Panthers weiter an ihrem Neuzugang Brady Tkachuk. Die Spiele vom Dienstag im Überblick…

Preseason Statistiken

Buffalo Sabres - Columbus Blue Jackets 5:1

Die Buffalo Sabres legten nach einem torlosen ersten Drittel ab dem zweiten Durchgang los wie die Feuerwehr: Josh Norris (31.) und Doppelpacker Noah Ostlund (32., 33) sorgten für drei Tore binnen 2:10 Minuten. Im Schlussabschnitt erhöhten Connor Timmins (44.) und Tage Thompson (45.) auf 5:0 für Buffalo, ehe den Columbus Blue Jackets durch Corson Ceulemans der Ehrentreffer gelang (57.). Sabres-Verteidiger Owen Power (0-3-3) beendete die Partie mit drei Assists, während Ukko Pekka Luukkonen in 40 Minuten Einsatzzeit keinen Gegentreffer zuließ (13 Saves, 100 Prozent Fangquote), ehe er für die letzten 20 Minuten von Colten Ellis (elf Saves, 91,7 Prozent) abgelöst wurde. Auf eine ähnliche Rotation setzte auch Columbus, das mit Cam Talbot (23 Saves, 88,5 Prozent Fangquote) startete und fürs dritte Drittel Evan Gardner (sieben Saves, 77,8 Prozent) brachte.

Pittsburgh Penguins - Detroit Red Wings 4:7

Ein Elf-Tore-Festival boten Penguins und Red Wings in der Steel City. Bei Detroit kam der deutsche Verteidiger Moritz Seider nicht zum Einsatz, dafür steuerte Abwehrmann Anton Johansson (0-4-4) gleich vier Assists bei, und Stürmer Michael Brandsegg-Nygard (2-0-2) schnürte einen Doppelpack. Im Tor der Red Wings begann John Gibson (22 Saves, 91,7 Prozent Fangquote), der nach zwei Dritteln von Trey Augustine (sechs Saves, 75 Prozent) abgelöst wurde. Der Österreicher Marco Kasper (0-0-0) erhielt 20:33 Minuten Eiszeit. Bei Pittsburgh traf Nick Robertson zum zwischenzeitlichen 1:0 in Unterzahl (8.). Penguins-Goalie Arturs Silovs zeigte 16 Saves (69,6 Prozent Fangquote). Kapitän Sidney Crosby blieb bei 17:32 Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt.

Carolina Hurricanes - Florida Panthers 3:2 n.P.

Der amtierende Stanley Cup Champion Carolina Hurricanes setzte sich im Penaltyschießen gegen die Florida Panthers durch. Panthers-Neuzugang Brady Tkachuk (1-1-2) erzielte das 1:0 selbst (5.) und bereitete das 2:1 durch Kapitän Aleksander Barkov (8.) vor. Die Hurricanes glichen erst durch Bradley Nadeau (8.), dann durch Justin Robidas (32.) aus und zogen das Testspiel dank einem Rückhandschuss von Nadeau im Shootout. Carolina brachte zwischen den Pfosten Brandon Bussi (elf Saves, 84,6 Prozent Fangquote) und Cayden Primeau (20 Saves, 100 Prozent). Auch Florida halbierte die Einsatzzeit seiner Torhüter und brachte Jacob Markstrom (zwölf Saves, 92,3 Prozent Fangquote) und den Schweizer Akira Schmid (zwölf Saves, 92,3 Prozent).

FLA@CAR: Barkov erzielt nach Tkachuk-Pass die Panthers-Führung

New York Rangers - New York Islanders 3:4

Das New Yorker Stadtderby ging dank eines klickenden Powerplays mit 4:3 an die Islanders. Den besseren Start erwischten eigentlich die Rangers, die dank Cole Beaudoin (9.), Neuzugang Pavel Dorofeyev (27.) und Taylor Raddysh (28.) mit 3:0 in Führung gingen. Kyle MacLean stoppte die Blutung für die Islanders (32.), ehe das Powerplay (3/5) heißlief: Jeweils in Überzahl drehten Matthew Schaefer (38.) sowie Matias Maccelli (45., 50.) das Spiel zu Gunsten der Gäste. Maccelli (2-1-3) machte damit ein persönliches Drei-Punkte-Spiel perfekt. Für die Rangers fingen Igor Shesterkin (18 Saves, 90 Prozent Fangquote) und Spencer Martin (sechs Saves, 75 Prozent). Bei den Islanders wechselten sich Ilya Sorokin (sechs Saves, 66,7 Prozent Fangquote) und Semyon Varlamov (zehn Saves, 100 Prozent) ab.

Boston Bruins - Philadelphia Flyers 5:1

Die von vom deutschen Headcoach Marco Sturm trainierten Bruins hatten mit den Flyers keine Mühe. Michael Eyssimont (14.), Morgan Geekie (46., im Powerplay), Brian Halonen (48.), Elias Lindholm (55.) und noch einmal Eyssimont (59.) sorgten für Bostons Tore. Der deutsche Flügelflitzer JJ Peterka (0-0-0) erhielt 17:19 Minuten Eiszeit. Zudem war Tormann Jeremy Swayman (20 Saves, 95,2 Prozent Fangquote) ein sicherer Rückhalt, der nur einmal bezwungen werden konnte: Jacob Gaucher zeichnete für Philadelphias Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 verantwortlich (19.). Bei den Flyers schied Starter Dan Vladar (sechs Saves, 85,7 Prozent Fangquote) bereits nach 13:31 Minuten verletzt aus und wurde durch Aleksei Kolosov (14 Saves, 77,8 Prozent) ersetzt.

Winnipeg Jets - Edmonton Oilers 1:2 n.V.

Das kanadische Duell zwischen Winnipeg und Edmonton war ein Low-Scoring-Game: Alex Iafallo staubte zum 1:0 für die Jets ab (14.), Atro Leppanen glich für die Oilers aus (16.). Danach sollte lange kein Tor mehr fallen. Erst in der Verlängerung sorgte Viljami Marjala für das Erfolgserlebnis für die Gäste aus Alberta (62.). Bei Winnipeg spielte Torwart Domenic DiVincentiis (21 Saves, 91,3 Prozent Fangquote) durch. Bei den Oilers wurde Devon Levi (zwölf Saves, 92,3 Prozent Fangquote) nach 40 Minuten von Connor Ungar (fünf Saves, 100 Prozent) abgelöst. Der Schweizer Power Forward Nino Niederreiter (0-1-1; 16:47 Minuten Eiszeit) steuerte einen Assist bei. Für Edmonton kam der deutsche Superstar Leon Draisaitl noch nicht zum Einsatz. Landsmann Josh Samanski (0-0-0) erhielt 14:04 Minuten Eiszeit.

EDM@WPG: Iafallo findet den freien Puck und staubt ab

Nashville Predators - Tampa Bay Lightning 3:2 n.V.

Tampa ging durch Doppelpacker Jeffrey Viel (24., 45.) mit 2:0 in Führung, danach aber drehte Nashville die Partie: Matthew Wood (54., 58.) glich spät mit einem Doppelschlag aus, ehe Felix Nilsson in der Overtime den Siegtreffer besorgte (63.). Beim Lightning stand Dennis Hildeby (23 Saves, 88,5 Prozent Fangquote) zwischen den Pfosten. Der Schweizer Verteidiger J.J. Moser war nicht in der Aufstellung. Bei den Predators fing Justus Annunen (25 Saves, 92,6 Prozent Fangquote). Der Schweizer Kapitän und Abwehrchef Roman Josi fehlte im Lineup.

Calgary Flames - Vancouver Canucks 3:1

Im zweiten Drittel brach Calgary den Bann und schlug dann gleich dreimal hintereinander zu: Joel Farabee (36.), Matt Coronato (38.) und Samuel Honzek (39.) sorgten für einen 3:0-Vorsprung. Vancouver kam Anfang des dritten Drittels zum einzigen Treffer durch Arshdeep Bains (47.). Flames-Goalie Dustin Wolf war mit acht Saves (88,9 Prozent Fangquote) kaum beschäftigt. Canucks-Keeper Kevin Lankinen bekam mit 27 Saves (90 Prozent) deutlich mehr zu tun. Der Österreicher Marco Rossi kam nicht zum Einsatz.

Los Angeles Kings - Utah Mammoth 3:6

Torreich war der Test zwischen Kings und Mammoth. Utah hatte fünf unterschiedliche Torschützen sowie mit Anders Lee (2-0-2) einen Doppelpacker. Torwart Karel Vejmelka verbuchte 19 Saves (86,4 Prozent Fangquote). Bei Los Angeles fielt Abwehrmann Brandt Clarke (1-1-2) als Multi-Punkte-Spieler auf. Im Tor stand Darcy Kuemper (29 Saves, 85,3 Prozent Fangquote).

San Jose Sharks - Vegas Golden Knights 1:2 n.V.

Ein hochklassiges Goalie-Duell lieferten sich San Joses Yaroslav Askarov (22 Saves, 95,7 Prozent Fangquote) und Vegas‘ Carter Hart (28 Saves, 96,6 Prozent), die jeweils lange eine Weiße Weste behielten. Erst im dritten Drittel schoss Center-Talent Michael Misa die Sharks mit 1:0 in Führung (45., im Powerplay). Alexander Holtz glich wenig später für die Golden Knights aus (49.). Der Sieger musste im Penaltyschießen gefunden werden, wo Ivar Stenberg für San Jose sowie Matyas Sapovaliv und Braeden Bowman für Vegas erfolgreich waren.

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