Umstellungen machen sich bemerkbar
Gegen ein Top-Team präsentierten sich die Senators auch solide in der Defensive und im Penalty Killing (3/4, 75 Prozent Erfolgsquote). Auf Torwart Anton Forsberg (33 Saves, 94,3 Prozent Fangquote) war ebenfalls Verlass.
„Wir haben den Puck gut behauptet und in der Defensive richtig gute Dinge gemacht. Es war wichtig für unser Penalty Killing, dass wir diese 3-gegen-5-Situation überstanden haben, um ein wenig Selbstvertrauen zu bekommen. Für uns waren das jetzt neun gute Drittel in Folge. Wir fangen an, konstant zu spielen“, unterstrich Smith.
„Ich denke, dass Veränderungen, die wir seit ein paar Spielen eingeleitet haben, langsam aber sicher Früchte tragen“, sagte Kapitän Tkachuk. „Der Aufbau, das Verhalten in der neutralen Zone und diese kleinen Details in unserem Spiel: Uns gefällt, in welche Richtung das geht. Wir wollen uns jetzt immer weiter verbessern.“
Aufwärtstrend macht sich in der Tabelle noch nicht bemerkbar
Doch auch nach zwei Siegen in Folge mit 8:2 Toren halten die Senators (10-10-0) noch immer die Rote Laterne in der Atlantic Division, haben den Rückstand auf den letzten Wildcard-Platz in der Eastern Conference aber auf sieben Punkte verkürzen können.
„Es ist schön, wenn man in Fahrt kommt“, so Forsberg, der zuletzt zwei Siege in Folge festhielt. „Ich fühle mich wohl mit meinem Spiel und das Team vor mir spielt großartig. Wir kreieren jetzt viel mehr und spielen füreinander. Es macht richtig Spaß da draußen.“
Am Donnerstag empfängt Ottawa den Lokalrivalen Toronto Maple Leafs zum Battle of Ontario. Am Samstag geht es für die Senators auswärts zu den Detroit Red Wings. Für Stützle bedeutet das ein deutsches Duell mit Moritz Seider.