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Mit Blick auf die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Fribourg beginnt für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft die heiße Phase der Vorbereitung. Am Dienstag, 14. April, startet das Team von Coach Patrick Fischer in eine vierwöchige Vorbereitungsperiode. Für die erste Trainingswoche in der Slowakei wurde nun ein erstes Aufgebot bekannt gegeben, das eine Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten umfasst.

Unter dem Motto „Our Home. Our Time.“ richtet die Nati ihren Fokus klar auf das Heimturnier. Parallel zur entscheidenden Phase der National-League-Playoffs beginnt damit die intensive Vorbereitung, die neben Trainingslagern auch zahlreiche Testspiele beinhaltet. Insgesamt stehen zehn Partien auf dem Programm, darunter Auswärtsspiele gegen die Slowakei sowie Heimspiele in Biel gegen Ungarn. Ergänzt wird der Spielplan durch Turniere der Euro Hockey Tour in Tschechien und Schweden.

Im ersten Kader stehen drei Torhüter, acht Verteidiger und 13 Stürmer, allesamt aus Teams, die bereits aus den Playoffs oder Playouts ausgeschieden sind. Mit Spielern wie Leonardo Genoni, Dominik Egli, Grégory Hofmann und Ken Jäger sind auch Akteure vertreten, die im vergangenen Jahr beim Gewinn der WM-Silbermedaille dabei waren. Zudem bringen Routiniers wie Romain Loeffel, Tristan Scherwey, Gaëtan Haas, Fabrice Herzog und Calvin Thürkauf reichlich internationale Erfahrung ins Team ein.

Für frischen Wind sorgen zwei Debütanten: Der 19-jährige Verteidiger Niklas Blessing vom EHC Biel-Bienne sowie der 21-jährige Stürmer Miles Müller vom HC Ambri-Piotta stehen erstmals im Aufgebot der A-Nationalmannschaft.

„Eine Heim-WM ist für jeden Spieler und den gesamten Staff etwas ganz Besonderes“, betont Fischer. „Jetzt gilt es, diese Energie mitzunehmen und fokussiert zu arbeiten. Jeder hat die Chance, sich für das WM-Kader zu empfehlen.“

Kontinuität herrscht im Trainerstab: Fischer wird erneut von Jan Cadieux, Marcel Jenni und Rikard Franzén unterstützt, während Thomas Bäumle, Benoît Pont und Stefan Schwitter ihre bewährten Rollen fortführen. Zusätzlich bringt Ex-Nationalspieler Paul DiPietro als Skills Coach wertvolle Impulse ins Team.

Die beiden Heimspiele gegen Ungarn am 23. und 24. April in Biel bilden die einzigen Vorbereitungspartien auf Schweizer Boden – und zugleich eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur Heim-WM.