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Heimserie kommt wie gerufen

Nach sechs Auswärtsniederlagen in Folge stehen für die Stars fünf Spiele im American Airlines Center auf dem Programm

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Sehr flexibel, viel Führungsstärke. Das ist es, was gute Teams ausmacht", erklärte Minnesota Wild Stürmer Jordan Schroeder nach dem 3-1 Sieg der Wild gegen die Dallas Stars im Xcel Energy Center am Donnerstag.
Er muss es wissen. Sein Team führt die Western Conference mit 82 Punkten an und schwebt mit einer Bilanz von 7-2-1 aus den letzten zehn Spielen auf einer regelrechten Erfolgswelle.

Vollkommen anders sieht die Lage zurzeit bei den Stars aus. Das jüngste Opfer der Wild liegt mit 54 Punkten auf dem drittletzten Platz der Western Conference. Der Rückstand zur zweiten Wildcard der Western Conference, die aktuell die Calgary Flames innehaben, beträgt sieben Punkte. Das ist jede Menge Holz für eine Mannschaft, die keine von Schroeders Eigenschaften eines Topteams, verkörpert.

"Mir fehlen die Worte", sagte Stürmer Patrick Eaves über die Niederlage. "Ich finde, wir spielen eigentlich ziemlich gutes Hockey, doch die Ergebnisse kommen einfach nicht."

Die Dallas Stars befinden sich im freien Fall. Nur drei ihrer letzten zehn Partien konnten sie siegreich gestalten. In sechs Auswärtsspielen in Folge gingen sie als Verlierer vom Eis. Auch wenn noch einige Spiele zu absolvieren sind, es wird Zeit für sie, das Ruder rumzureißen.

"Ich weiß nicht, ob ich jemals eine solche Durststrecke durchgemacht habe", urteilte Stars Coach Lindy Ruff nach der jüngsten Niederlage. "Diese Serie ist unglaublich. Da fühle ich, dass wir ein gutes erstes Drittel spielen, wir haben viel Scheibenbesitz und haben auf allen Bereichen des Eises richtig gut gespielt und doch gehen wir leer aus. Ich weiß, das ist frustrierend. Ich predige ihnen jedes Mal, dass sie rausgehen und ihren Job machen sollen, doch der Puck springt einfach nicht für uns."

Auch wenn die Ergebnisse der letzten Wochen nur wenig Futter für Optimismus bieten. Stars Coach Ruff resigniert nicht.

"Wir werden auch Auswärts wieder punkten. Ich denke, wir haben schon gegen die Winnipeg Jets ein ordentliches Spiel abgeliefert [5-2 Niederlage am Dienstag] und auch gegen die Wild haben wir uns gut verkauft", urteilte Ruff.

Doch bevor die Stars wieder auf fremdem Eis punkten können, dürfen sie fünf Spiele in Folge im heimischen American Airlines Center absolvieren. Am Samstag empfangen die Stars die Tampa Bay Lightning, es folgen bis zum 17. März Heimspiele gegen die Arizona Coyotes, die Boston Bruins, die Pittsburgh Penguins und die New York Islanders.

Diese Heimserie kommt für die Stars wie gerufen. Mit einer Bilanz von 7-18-4 sind sie das drittschlechteste Auswärtsteam der Liga. Dass sie die Trendwende auf fremdem Eis einleiten können, scheint sehr unwahrscheinlich, doch vor heimischer Kulisse wusste das Team aus Texas des Öfteren zu überzeugen. In 30 Heimspielen der laufenden Saison konnten die Stars 15 Siege bei neun Niederlagen und sechs weiteren Siegen nach Verlängerung oder Penaltyschießen einfahren.

Nun müssen Punkte her. Und das nicht nur, damit die Stars ihr letztes Fünkchen Hoffnung auf einen Wildcard Platz aufrecht erhalten können. Weitere Niederlagen könnten Trainer Ruff den Job kosten. Die Presse sieht den Übungsleiter der Stars als aussichtsreichen Kandidaten für die nächste Fahrt im NHL-Trainerkarussel 2016-17.  

 

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